Blaulicht

Polizei: Eine oder mehrere Personen decken den Steinewerfer auf Fünen

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Odense
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Foto: Sonny Munk Carlsen/Ritzau Scanpix

Im Sommer kam eine deutsche Urlauberin ums Leben. Die Polizei auf Fünen tappt bei der Suche nach dem Autobahn-Steinewerfer weiterhin im Dunkeln. Mehrere Personen könnten den Täter decken, meint der Polizeioberrat.

Eine oder mehrere Personen halten Informationen, die der Polizei auf die Spur des Steinewerfers führen könnten, zurück. Davon ist der Polizeioberrat auf Fünen, Per Lydiksen Laursen, überzeugt.

„Ich kann nicht verstehen, warum man der Polizei nicht helfen möchte“, so Laursen zur Nachrichtenagentur Ritzau. Seitdem die Polizei vor drei Monaten auf einen Serientäter hinwies, gingen rund 1.200 neue Hinweise von Bürgern ein – die bisher jedoch nicht zum Täter führten.

„Ich bin davon überzeugt, dass es Personen gibt, die mit ihrem Wissen nicht zur Polizei gehen wollen“, erklärt Laursen.

Der Fall bezieht sich unter anderem auf ein Steinwurf von einer Autobahnbrücke auf ein deutsches Fahrzeug 2016, der eine Mutter das Leben kostete. Im vergangenen September soll derselbe Täter einen weiteren, 40 Kilogramm schweren, Betonklotz auf die Autobahn geworfen haben – zum Glück ohne jemanden zu treffen.

Aufgrund weiterer Fälle im Odenser Stadtteil Tarup, wo dieselbe DNA ermittelt wurde, hat die Polizei bezüglich ihrer Ermittlungen ihren Blick auf diesen Stadtteil gerichtet.

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