Vor der US-Botschaft in Kopenhagen

Dänische Bürger demonstrieren für schärfere Waffengesetze in den USA

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Rund 200 Menschen haben am Sonnabend vor der US-Botschaft in Kopenhagen für schärfere Waffengesetze in den USA demonstriert. In Washington D.C werden sogar bis zu 500.000 Menschen erwartet.

Mehr als 200 Menschen haben am Sonnabend vor der amerikanischen Botschaft in Kopenhagen demonstriert, um ihre Unzufriedenheit mit den Waffengesetzen in den USA zu zeigen.

Die Veranstaltung fand aus Solidarität zur amerikanischen „Marsch-Für-Unser-Leben“-Demonstration statt, die am Sonnabend unter anderem in der US-Hauptstadt Washington D.C. stattfindet.

Die Amerikanerin Rachel Klausen lebt mit ihrem dänischen Mann und ihren Kindern in Kopenhagen. Sie hat die Demonstration in der dänischen Hauptstadt mitorganisiert.

„Ich hoffe wirklich, dass wir etwas bewirken können – es muss sich was ändern. Ich hoffe unsere Stimme wird gehört“, so Klausen zur Nachrichtenagentur Ritzau. Sie war selbst als Lehrerin in den USA tätig. „Jedes Mal, wenn so etwas passiert, denke ich, dass dies meine Schüler gewesen sein könnten. Sollten wir zurück in die USA ziehen, will ich meine Kinder ohne Angst in die Schule schicken können.“

Auch zahlreiche Schüler waren bei der Demonstration dabei. 17 von ihnen legten sich mit Schildern auf den Boden, auf denen jeweils die Namen der 17 Menschen geschrieben waren, die bei der letzten Schulschießerei in Parkland ums Leben kamen.

Bei der Demonstration in Washington D.C. werden am Sonnabend bis zu 500.000 Menschen erwartet.

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