Auszeichnung

Anders Fogh Rasmussen vor Nominierung für das Nobelpreiskomitee

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Der ehemalige dänische Staatsminister gehört mit neun anderen zum Kandidatenkreis des fünfköpfigen Gremiums. Doch es gibt auch kritische Stimmen.

Die norwegische Regierungspartei „Fremskrittspartiet“ (Fortschrittspartei) überlegt, Anders Fogh Rasmussen als Kandidaten für das Komitee vorzuschlagen, das jährlich den Friedensnobelpreis vergibt. Das berichtet die norwegische Zeitung Aftenposten.

Der frühere dänische Staatsminister und ehemalige Generalsekretär der Nato ist einer von zehn Namen, die auf einer Nominierungsliste stehen.

Der Vorsitzende der Fortschrittspartei, Morten Wold, bestätigte der Zeitung, dass Fogh Rasmussen einer der Kandidaten ist. „Ich kann nichts dazu sagen, welche Kandidaten ins Komitee kommen, aber Anders Fogh Rasmussen ist einer der Namen, die im Spiel sind.“

Das Nobelpreiskomitee besteht aus fünf Personen und wird vom Wahlkomitee des Parlaments bestimmt.

Bisher hat nie ein Ausländer in dem Gremium gesessen. Ein Punkt, weshalb es auch kritische Stimmen zur Nominierung des Dänen gibt. „Das Parlament ernennt die Mitglieder. Es ist eine schöne Tradition, dass wir dafür immer norwegische Kandidaten finden“, sagt Anniken Huitfeldt, Vorsitzende des außenpolitischen Komitees.

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