Kultur

Claes Bang lobt deutschen Golden Globe-Gewinner

ritzau/swa
Los Angeles
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Hauptdarstellerin Diane Kruger und Regisseur Fatih Akin. Foto: Scanpix

Der schwedische Film „The Square“ mit dem dänischen Schauspieler Claes Bang hatte in der Nacht auf Montag das Nachsehen bei der Verteilung der Golden Globes. Bester ausländischer Film wurde „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin.

Dänemarks Golden-Globe-Hoffnung Claes Bang ist in der Nacht auf Montag leer ausgegangen. Der Schauspieler war als Teil des schwedischen Dramas „The Square“ für einen Golden Globe nominiert. Er zeigte sich aber als guter Verlierer, indem er den Konkurrenten und Gewinner der Kategorie „bester nicht-englischsprachiger Film“ in höchsten Tönen lobte. „Aus dem Nichts“ sei ein „verdammt guter Film“, so Bang.

Mit dem NSU-Drama „Aus dem Nichts“ gewann der Hamburger Regisseur Fatih Akin den Golden Globe für den besten nicht-englischsprachigen Film. Der Thriller ist in diesem Jahr auch der deutsche Oscar-Kandidat. "Der Film, der gewonnen hat, ist einer, der ebenso in Cannes gewinnen kann“, so Bang. Auf die Frage, ob er nun noch an eine Oscar-Nominierung für „The Square“ glaube, sagte er: „Ich würde am liebsten ja sagen, aber ich weiß es nicht“, so Bang. Die Oscar-Nominierungen werden am 23. Januar bekannt gegeben.

Der Independent-Film „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“ unter der Regie des Iren Martin McDonagh hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Der Kriminalfilm holte drei weitere Trophäen, unter anderem für Hauptdarstellerin Frances McDormand.

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