Beschäftigung

Immer weniger sind auf staatliche Hilfe angewiesen

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Kopenhagen
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Die Beschäftigung in Dänemark steigt. Foto: Archivfoto: DN

Neuste Zahlen der dänischen Statistikbehörde zeigen, dass die Zahl der staatlich Versorgten auf dem niedrigsten Niveau seit 2007 ist. Die dänische Handelskammer fordert Reformen, um den wirtschaftlichen Aufschwung noch besser auszunutzen.

Immer weniger dänische Bürger sind auf Hilfe vom Staat angewiesen. Vom dritten zum vierten Quartal 2017 sank die Zahl um 9.000 Personen auf insgesamt 718.200. Das geht aus neuen Zahlen der dänischen Statistikbehörde „Danmarks Statistik“ hervor.

Die Zahlen umfassen Personen zwischen 16 und 64 Jahren. Empfänger der Ausbildungsunterstützung SU gehen nicht in die Statistik mit ein.

Laut der dänischen Handelskammer Dansk Erhverv (DE) handelt es sich damit um den niedrigsten Stand seit 2007.

„Die sinkende Zahl von Personen, die staatliche Unterstützung bekommen, muss natürlich im Zusammenhang mit dem großen Umschwung auf dem Arbeitsmarkt gesehen werden. Die Beschäftigung hatte zum Jahreswechsel einen neuen Rekord erreicht und das hat sich zum Glück auch auf die Zahl der staatlich versorgten Personen ausgewirkt“, so DE-Chefökonom Steen Bocian zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Trotzdem ist er der Meinung, dass die Zahl weiterhin zu hoch sei. „Der wirtschaftliche Aufschwung sollte besser ausgenutzt und Reformen durchgeführt werden, damit wir die Zahl noch weiter senken können“, so Bocian.

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