Deutsche Botschaft

Von der Stockholmsgade an den Göteborgplatz

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
Kopenhagen
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Die Portland Towers in Kopenhagen – die neue Heimat der deutschen Botschaft. Foto: Oliver Förstner

Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland ist vom Zentrum in den neuen Kopenhagener Stadtteil Nordhavn umgezogen.

Der Kontrast könnte nicht größer sein: Jahrzehntelang hatte die deutsche Botschaft in Kopenhagen ihren Sitz in einem Wohnhaus in der Kopenhagener Innenstadt. Zwar zentral gelegen, aber das Haus war nie als Bürogebäude gedacht, der Zahn der Zeit nagte an der Botschaft in der Stockholmsgade.

Das deutsche Außenministerium entschied sich in Kopenhagen statt einer kostspieligen Renovierung dafür, umzuziehen, und zwar in das neugebaute Hafengebiet des Nordhavn. Dort stehen am Göteborgplads die beiden Zementtürme von Aalborg Portland. Die Portland Towers sind heute ein futuristisches Bürogebäude in dem neben der Botschaft auch andere Unternehmen ihren Sitz haben.

Die Zementsilos wurden 1979 errichtet, sind aber 2013/14 zu einem modernen Bürogebäude umgebaut worden. Die Botschaft ist auf einer Etage verteilt und darüber hinaus teilen sich die Mitarbeiter der deutschen Vertretung Sitzungsräumlichkeiten und Kantine – mit Dachterrasse.

„Der Ausblick ist unübertroffen auf das Meer, den Hafen und bis nach Schweden“, erzählt Botschafter Andreas Meitzner, der seit dem 1. März mit den insgesamt 35 Mitarbeitern der Botschaft umgezogen ist.

Die neuen Räumlichkeiten erfüllen alle Anforderungen, die eine deutsche Auslandsvertretung des 21. Jahrhunderts erfordern – funktional, modern und innovativ in einem nachhaltigen und energieeffizienten Gebäude, so Meitzner.

Die neue deutsche Botschaft in Kopenhagen:

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