Abfallcontainer

Höchstens 150 Meter bis zur gemeinsamen Müllanlage

gp
Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Zu der Abfallanlage im Apenrader Humlehaven haben die Bürger eine Höchstdistanz von 100 Metern zurückzulegen. Foto: Gesche Picolin

Die Kommune Apenrade und Arwos suchen neue Standorte für in die Erde eingelassene Abfallcontainer. Für die betroffenen Bürger bringen diese ein Problem mit sich.

Die Kommune plant in Zusammenarbeit mit Energieversorger Arwos neue, in die Erde eingelassene Abfallbehälter für die Stadt Apenrade. Sie sind für eine größere Anzahl Haushalte vorgesehen. Eine solche Anlage befindet sich bereits im Humlehaven.

Wenn es um die Frage der Standorte geht, darf der Gehabstand jedoch nicht zu groß werden. Deshalb will der Technische Ausschuss nun anstreben, dass höchstens 150 Meter Abstand zwischen Haustür und Abfallbehälter bestehen. Grund für die vorgesehen unterirdischen kollektiven Behälter ist, dass die goßen Müllfahrzeuge in Apenrades kleinen Straßen nur schwer vorwärtskommen, um an den einzelnen Stationen den Müll abzuholen.

Ein anderer, dass die künftig eingegrabenen Abfallbehälter im Straßenbild möglichst nicht zu sehen sein sollen, und das ist in der Apenrader Innenstadt unter 150 Metern nicht zu machen.

Erfahrungen in anderen Kommunen

Andere Kommunen haben bereits Erfahrung mit dem maximalen Gehabstand gesammelt. In Tondern etwa beträgt der höchste Abstand zwischen Haus und Abfallanlage ganze 200 Meter. Aarhus hat feststellen müssen, dass der dortige Abstand von 100 Metern bereits zu Klagen führt.

Die Crux bei der Sache ist allerdings, dass die betroffenen Bürgern ihren Müll nicht mehr wie bisher zu Hause abgeholt bekommen. Was Abfall angeht, gibt es nämlich keine Kann-Lösung. Die Bürger sind verpflichtet, sich den kommunalen Gegebenheiten unterzuordnen.

Die Verwaltung ist nun damit beauftragt, geeignete Orte für neuartige Abfallanlagen in der Apenrader Innenstadt zu finden.

Mehr lesen