Anhänger überfüllt

Viele Pannen bei Grenzhandelstouren

jrp
Apenrade/Aabenraa
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Die Getränke-Paletten in den Grenzshops sind ein häufiger Grund für verunglückte Anhänger. Foto: dpa

Der Bergungsdienst SOS Dansk Autohjælp muss oft wegen havarierter Anhänger ausrücken. Das Problem: Sie werden beim Einkauf in den Grenzshops oft komplett überladen. Mit ein paar Tipps vom Experten, kommen sie sicher nach Hause.

Überbeladene Anhänger mit Waren aus dem Grenzhandel sind die häufigste Ursache, wenn der dänische Kfz-Bergungsdienst SOS Dansk Autohjælp zu Hilfe gerufen wird. Das geht aus einer Pressemitteilung des Dienstes hervor.

Oft werden von dänischen Bürgern Anhänger mit zum Einkauf über die Grenze an das Auto gespannt, um möglichst viel mit nach Hause transportieren zu können.

Das geht oftmals schief, weil die Anhänger entweder völlig überladen werden und dann auf dem Weg zurück den Dienst wegen eines technischen Defekts versagen, oder aber die Technik ist von vornherein nicht in Ordnung und macht unter der Zuladung schlapp. Aus diesen Gründen muss Dansk Autohjælp in den meisten Fällen ausrücken, um zurückkehrende dänischen Bürgern aus ihrer Notlage zu befreien.

„Die Pannen, zu denen wir in Verbindung mit dem Grenzhandel gerufen werden, gehören zumeist überladenen Anhänger, bei denen ein Rad einfach abfällt, weil die Radlager dem Gewicht nicht gewachsen sind“, berichtet Jesper Rebsdorf, Gebietsleiter bei SOS Dansk Autohjælp für den Bereich Nordschleswig.

Anhänger überprüfen

Er rät deshalb dazu, den Anhänger vor dem Start gründlich zu überprüfen und auch den Reifendruck anzupassen, „sodass die besten Fahreigenschaften gegeben sind“, wie er erklärte.

Außerdem weist er darauf hin, die zulässige Anhänge- bzw. Zuladelast zu beachten. „Viele Fahrzeuge dürfen nur Anhänger mit einem Gesamtgewicht von 500 Kilogramm ziehen, auch wenn der Anhänger für 750 Kilogramm zugelassen ist“, berichtete er. Der Fachmann rät zum Schluss, den Anhänger möglichst gleichmäßig zu beladen, um Pannen und Unfälle zu vermeiden.

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