Öko-Tag

Hunde sind nicht willkommen am Öko-Sonntag

Peter Lassen
Peter Lassen Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Foto: Økologisk Landforening

Der Öko-Tag ist schon fast zu einer Tradition geworden, an dem Kühe der ökologisch produzierenden Milchbetriebe auf die Weide kommen. Ein Schauspiel, das sich im vergangenen Jahr landesweit 208.000 Menschen ansahen.

Am Sonntag, 15. April, ist wieder Öko-Tag. Landesweit wird gefeiert, dass die ökologischen Milchkühe um punkt 12 Uhr aufs Gras gelassen werden. In ganz Dänemark laden 72 Öko-Höfe von 10 bis 14 Uhr zum Tag des offenen Hofes, und in Nordschleswig nehmen neun Höfe von Scherrebek über Gabel und Wittstedt, Immerwatt, Osterhoist bis Broacker teil an diesem Ereignis, dass jedes Jahr tausende Städter aufs Land lockt. Es gibt reichlich Möglichkeit, sich und auch die Kinder darüber zu informieren, dass gute Milchprodukte nicht von allein kommen. Da steckt viel Arbeit und Passion dahinter. Jede Menge Geschmacksproben werden dies vor Ort belegen. Veranstalter ist Ökologisk Landsforening in Zusammenarbeit mit den Öko-Meiereien wie Naturmælk aus Brauderup.

Der erste Öko-Tag wurde 2005 mit rund 10.000 Gästen veranstaltet. Seither haben mehr als eine Million Menschen teilgenommen – im letzen Jahr waren es 208.000. Es gibt aber auch einige, die nicht willkommen sind an diesem Tag: Hunde dürfen ausdrücklich nicht mitgenommen werden zum sonntäglichen Ausflug aufs Land. Auf dem Foto oben eine Kuh vom Hof Stensigmose auf Broackerland, die zusammen mit rund 100 Kolleginnen für ihre Besitzer Gitte und Frode Lehmann – und Naturmælk – arbeitet. Der Hof direkt an der Sonderburger Bucht wird seit 1995 ökologisch betrieben. Weitere Informationen sind auf okologi.dk zu finden.

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