Kampfjets

Fluglärm auf Fighter Wing wird ein Fall für die Politik

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Hadersleben/Haderslev
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Foto: Ute Levisen

Wieviel Lärm macht der neue Kampfjet F-35? Anwohner der umliegenden Dörfern Skrydstrups sind verunsichert.

Die Ansiedlung des neuen dänischen Kampfjettyps F-35 auf der Fighter Wing Skrydstrup ab 2022, vor allem aber der dadurch zu erwartende Fluglärm, hat seit geraumer Zeit für Verunsicherung unter Anwohnern in den umliegenden Dörfern Beftoft, Oberjersdal, Uldal – und nicht zuletzt Skrydstrup gesorgt.

Politische Verankerung

Um die Zusammenarbeit zwischen Kommune und betroffenen Bürgern sowie zwischen der Domstadtkommune und der dänischen Luftwaffe so gleitend wie möglich zu gestalten, zu intensivieren und schlussendlich zu verbessern, wird der kommunale Anteil der Vorbereitungen politisch im Finanzausschuss verankert. Darauf einigten sich die Mitglieder des Finanzausschusses auf dessen jüngster Sitzung. Zweites Standbein der neuen Organisation ist eine intensivierte Zusammenarbeit mit der Verteidigung – zum einen, was die Ansiedlung der F-35 auf der Fighter Wing Skrydstrup betrifft – zum anderen stehen die Bestrebungen im Mittelpunkt, ein wirtschaftliches Netzwerk von Zuliefererbetrieben, das sogenannte „ACE Denmark“ (Aeronautical Center of Excellence) – vor allem mit Blick auf die Flugzeuginstandhaltung aufzubauen. Die soeben beschlossene Organisationsstruktur sieht neben einer politischen Verankerung eine administrative Lenkungsgruppe unter Leitung von Kommunaldirektor Willy Feddersen vor sowie eine Task Force, die u. a. aus Mitarbeitern der Technischen Verwaltung besteht.

Die Politiker des Finanzausschusses werden laufend über den neuesten Stand der Entwicklung informiert und werden u. a. auch bei Bürgerinformationsveranstaltungen vor Ort sein.

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