Jahresversammlung

Forum Woyens im Gegenwind

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Woyens/Vojens
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Der Bahnhof von Woyens. Woyens soll wieder mehr sein als nur eine Station auf der Durchreise von Zugpassagieren. Foto: Archiv: Ute Levisen

Auf der Jahresversammlung warf der Vereinsvorstand einen kritischen Blick zurück und hofft auf mehr Hilfe von den Bürgern.

Einiges ist erreicht worden – vieles noch zu tun! – Zu diesem Schluss kommt der Vorsitzende von „Forum Woyens“, Karl Posselt, auf der Jahresversammlung des Vereins. Eine Petanquebahn, Shelterhütten, eine Discgolfanlage im Freitzeitzentrum sowie ein Kunstrasenspielfeld – und nicht zuletzt einen neuen Internetauftritt konnten die Woyenser dank der Initiative des Vereins im Vorjahr einweihen.

Der Kirchenpfad nach Jägerup ist aufgrund des Engagements von „Forum Woyens“ wieder begehbar. Dies sind einige der Teilerfolge, doch – und auch das unterstreicht der Vorsitzende – würden sichtbare Ergebnisse im Zusammenhang mit dem „Masterplan für Woyens“ auf sich warten lassen.

Zum einen, weil sich selbst einfach scheinende Projekte nur schwerlich umsetzen ließen, zum anderen erfordere es eine finanzielle Unterstützung anderer Größenordnung, um Visionen, die Woyens erneut zu einem attraktiven Stand- und Lebensort machen, auch umsetzen zu können: Es gebe eine tiefe Kluft zwischen den politischen Ambitionen und den Ressourcen, wie der Vorsitzende feststellt.

Bis 2021 erhält der Verein jährlich eine kommunale Förderung in Höhe von 600.000 Kronen. Geld, das u. a. Bürgerinitiativen zur Verschönerung der alten Bahnhofsstadt vorbehalten ist. Doch was die Bewerbung um diese Gelder angehe, sei der Verein nicht gerade mit Anträgen bestürmt worden, so Posselt, der an die Woyenser appelliert, sich aktiv(er) einzubringen, wenn es um die Zukunft der Stadt geht. Konkret werden zurzeit Freiwillige gebraucht, um die neuen Vereinsräume an der Danmarksgade 8 einzurichten.

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