Weibüller See

Im See darf geangelt werden

Ute Levisen
Ute Levisen Lokalredakteurin
Weibüll/Vedbøl
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Vedbøl Sø ist seit Mittwoch wieder für den Fischfang freigegeben. Foto: Ute Levisen

Das Angeln mit Magneten und das Baden im Weibüller See ist weiterhin nicht erlaubt. Die Kommune entscheidet später über eine See-Reinigung.

Die Kommune Hadersleben hat den Weibüller See – zumindest für Sport- und Freizeitangler – wieder freigegeben. Wie berichtet, hatte ein Bürger im Januar dieses Jahres aus dem Gewässer sieben Handgranaten und zwei Gewehrgranaten „gefischt“. Da Polizei und Spezialisten der Verteidigung einen Transport der Munition aus dem Zweiten Weltkrieg als zu gefährlich einstuften, wurde der Fund noch vor Ort gesprengt.

Das Angeln mit Magneten und das Baden im Weibüller See ist indes weiterhin nicht erlaubt. Esge Homilius, Chef der Verwaltung für Technik und Umwelt, weist ausdrücklich darauf hin, dass man die Polizei unter Telefon 114 kontaktieren müsse, sollten weitere Funde auftauchen und dass diese keinesfalls angerührt werden dürften. Mitarbeiter der Kommune haben am Mittwoch Schilder mit den künftig geltenden Einschränkungen am Ufer aufgestellt.

Laut Homilius haben einige Bürger das Hobby, mithilfe von Magneten nach Effekten aus dem Zweiten Weltkrieg, Helmen beispielsweise, zu angeln. In diesem See sei dies nicht gestattet, warnt Homilius. Zudem sei es nicht wahrscheinlich, dass dort noch derlei Gegenstände liegen. Die Kommune wird im Laufe des Jahres entscheiden, ob sie eine gänzliche oder teilweise Reinigung des Sees vornehmen wird.

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