Konfirmation

Zwillingsschwestern im Mittelpunkt

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Wilstrup/Vilstrup  
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Die zweieiigen Zwillinge Melanie (l.) und Martina Lutz mit Pastor Martin Witte in der Kirche zu Wilstrup. Foto: Friedrich Hartung

Für Melanie und Martina Lutz war am Sonntag der große Tag der Konfirmation. Eine festliche Einsegnung mit wechselvollem Musikprogramm erwartete sie in der Kirche zu Wilstrup.

Die Zwillingsschwestern Melanie und Martina Lutz sind am Sonntag in der Wilstruper Kirche eingesegnet worden.
Die Achtklässlerinnen der Deutschen Schule Hadersleben (DSH) gingen mit Pastor Martin Witte, der die Konfirmationshandlung verrichtete, unter Glockengeläut und Orgelspiel gemeinsam in die Kirche.

Familienmitglieder, Mitschüler und Gemeindeglieder waren gekommen, um die jungen Frauen an ihrem großen Tag zu begleiten. Die stimmungsvolle Feier war musikalisch umrahmt von Organistin Anne Thomsen, dem Wilstruper Chor, Pastor Martin Witte und Musikerin Silke Schultz, die irische Musik auf Querflöte und Harfe spielte.

Bei der Wahl der Musik hatten Melanie und Martina Lutz eine gute Auswahl getroffen, wie sich zeigte: Die Zwillinge hatten sich „Du, som har tændt millioner af stjerner“, „Wenn einer sagt, ich mag dich“ und das afrikanische Lied „Masithi“ gewünscht. „Das afrikanische Lied haben wir vor dem Auszug gesungen. Das haben die Konfirmandinnen mit Bedacht ausgewählt als Gruß an Vater und Großvater, die in Afrika gelebt haben“, so Pastor Witte.

Er freute sich über eine frische, fröhliche Stimmung und den Applaus, der dem Wilstruper Chor nach der musikalischen Darbietung „Schalom, Schalom, der Herr segne uns“, zuteil wurde. Auf der Kanzel umgab sich der Pastor mit einer Reihe von Schuhen in allen Größen und Modellen.
„Schuhe wachsen mit der Größe ihrer Träger, so soll und darf der Glaube auch wachsen und sich verändern“, sagte Witte.

In seiner Predigt sprach Witte auch über den sogenannten Lommefilm zu einem Gleichnis Jesu oder zu einem Glaubensthema. Seine Konfirmandengruppe aus Wilstrup und Oxenwatt produzierte den Film auf dem elterlichen Anwesen von Melanie und Martina Lutz in Neder Kestrup. Die Konfirmandinnen stellten die Botschaft, „Menschen in Not zu helfen“ in den Vordergrund. Ihre Leistung brachte ihnen eine Erstplatzierung ein.

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