Fine Nordic

Typisch dänischer Lifestyle für deutsche Kunden

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Sonderburg/Sønderborg
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Alice Juhl Larsen bei der Abteilung mit dekorativen Produkten von Green Gate. Foto: Karin Riggelsen

„FineNordic“ wurde am Elholm 25 eröffnet. „Sonderburg ist eine Stadt in rasanter Entwicklung“, meint die Betreiberin Alice Juhl Larsen.

Wer exquisite Geschenkartikel und schönes dänisches Design sucht, sollte die Adresse Elholm 25 ansteuern. Dort gibt es seit Kurzem das Geschäft FineNordic, das auf 600 Quadratmetern den dänischen Lebensstil voller praktischer und schöner Designobjekte präsentiert. Zu den Marken zählen unter anderem Maileg, Ib Laursen und Green Gate.

Die Besitzerin heißt Alice Juhl Larsen. Sie, ihr Mann Kristian und der eine Sohn Jonas kommen aber nicht aus Nordschleswig. Sie sind ganze 260 Kilometer Richtung Süden gezogen. Die Familie kommt aus Lemvig.

„Wir hatten schon immer viele Kunden aus Deutschland, die unsere Auswahl gern mochten. Für uns war es eigentlich ganz logisch, näher an die Grenze zu ziehen. Jetzt hoffe ich nur, dass mein Deutsch etwas besser wird“, sagt die 52-jährige Alice Juhl Larsen bei der Eröffnung.

Umzug von Lemvig nach Nordschleswig: Sonderburg ein „einzigartiger Ort“

Von Sonderburg erwartet sie viel. „Sonderburg ist eine aufregende Stadt in rasanter Entwicklung, die leicht mit großen Städten mithalten kann. Es ist ein einzigartiger Ort, an dem wir sowohl den Laden, als auch das Büro und den Lagerbestand für unseren Onlinehop unter demselben Dach vereinen können“, so die Ladenbesitzerin.

Für die Familie Larsen ist der Umzug nach Nordschleswig eine große Umstellung. „Aber man hat uns hier sehr warm empfangen“, so Alice Juhl Larsen. Was vor fast 13 Jahren im Zuhause in Lemvig mit dem Unternehmen „Møllegaarden“ begann, ist heute ein stolzer Betrieb mit Laden und Onlineshop und zehn Angestellten.

Das einstige B&C Textiles am Elholm hat die Familie aus Lemvig am 1. Januar übernommen. In den vergangenen Monaten wurden viele Wände abgerissen, und es wurde gestrichen. Die verschiedenen Artikel machen sich nun mal besser, wenn viel Luft um sie herum ist.

„Ich brauche das einfach, einen Laden und den täglichen Kontakt mit den Kunden“

„In Lemvig hatten wir uns das Gebäude für Laden und Lager gemietet, aber da wurde uns gekündigt. Deshalb haben wir hier das Gebäude gekauft. Ich brauche das einfach, einen Laden und den täglichen Kontakt mit den Kunden. Und für uns ist es einfach das Optimale, wenn Lager und Laden an einer Adresse liegen“, erklärt Alice Juhl Larsen. Im Laden arbeiten fünf Personen. FineNordic hat werktags von 10 bis 17 Uhr und am Sonnabend und Sonntag von 11 bis 15 Uhr geöffnet.

Und die Entscheidung, 260 Kilometer gen Süden zu ziehen, war vielleicht ein sehr guter Entschluss. Schon bei der Eröffnung des neuen Livstilshops hielten diverse Autos mit deutschem Kennzeichen auf dem großen Parkplatz. Barbara Grobler und Christina Grobler kamen ganz aus Bremen, um sich in Sonderburg das FineNordic anzuschauen.

„Wir haben ja schon in Lemvig eingekauft. Hier ist alles irgendwie offener, und man kann gut parken“, meinte Barbara Grobler, die schon einige Waren in ihrem Korb hatte.

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