Generalversammlung

DRG bietet Frei-Ruderschein an

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Gravenstein/Gråsten
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Foto: Archivbild: DN

Ruderverein will für Familien attraktiver werden, unter anderem mit einer Spielecke und Tischtennis. Minus in der Kasse.

Daniel Andersen hat als Vorsitzender des Deutschen Rudervereins Gravenstein (DRG) am Donnerstag seinen ersten Jahresbericht abgegeben. Und dieser machte deutlich, dass der mit jüngeren Mitgliedern besetzte Vorstand auf Familien setzt.

Der Verein soll attraktiver werden für sie, nicht nur auf dem Wasser. Daher ist eine Spielecke eingerichtet, die ausbaufähig ist, und es kann nun Tischtennis gespielt werden. „Das Rudern ist für mich und meine Familie eine Bereicherung geworden“, sagte er. Attraktiver für Kinder und Erwachsene soll der Wassersport auch werden mit „Stand-up-Paddle“. Dafür hat der DRG einen Zuschuss beim Jugendverband (DJN) beantragt. „Wir hoffen, dass wir durch unsere Arbeit mehr Mitglieder bekommen“, konnte Andersen mitteilen, dass vor allem durch Werbung in der Förde-Schule um die 30 Personen dem DRG beigetreten sind.

Ein Anreiz ist auch der Fitnessraum, der mit neuen Geräten ergänzt worden ist. Und Daniel Andersen berichtete, dass nun eine Reinmachefrau für Sauberkeit im Klubhaus sorge. Seinen siebten Bericht als Kassierer legte Hans Ludwigsen vor. „Nach zwei Jahren mit satten Gewinnen gibt es nun einen kleinen Unterschuss. Das ist gewollt. Der DRG ist kein Sparklub, sondern ein lebendiger Verein, der sich in vielen Bereichen auch erneuern möchte“, nannte er die Investition in Renn-Einer, Kanu und Sportgeräten für den Fitnessraum.

Zum Glück sei ein großer Teil der Kosten zuschussberechtigt, die die Kommune zahlt, die er als größten Sponsor bezeichnete. Im Bereich „Veranstaltungen“ werde zwar „viel Geld bewegt“, dennoch wurde ein Plus erwirtschaftet: „Ich möchte anmerken, dass wir das Geld der Mitglieder auf jeden Fall nicht für Vorstandssitzungen verbraten. Nicht eine Krone wurde hier ausgegeben“, so Ludwigsen.

Keine größeren Anschaffungen geplant

Da 2018 keine größeren Anschaffungen geplant sind, rechnet er wieder mit einem positiven Ergebnis in der Kasse. Er macht darauf aufmerksam, dass keine Girokarten mehr verschickt werden, sondern die Zahlungsaufforderung über die neue E-Mail Ruderverein.gravenstein@gmail.com. Der Beitrag kann auch via Mobile Pay bezahlt werden. Beiden Berichten wurde Entlastung erteilt.

Zur Wahl standen der zweite Vorsitzende Jens Klepper, Schriftwart Jens Peter Hansen, Bootswart Norbert Nissen und Jugendwart Olaf Piepenbrock. Alle nahmen eine Wiederwahl an. Für Helga Petersen wurde Uwe Asmussen als Revisor gewählt, Günter Grimm in diesem Amt bestätigt.
Unter Punkt Verschiedenes gab Daniel Andersen bekannt, dass Marianne Ludwigsen und Olaf Piepenbrock die Ruderregeln durchleuchtet haben und einen „kleinen Frei-Ruderschein“ empfehlen. „Das ist keine Schikane, sondern eine Hilfe“, meinte Andersen zum Kursus, der neue Mitglieder befähigen soll, ein Boot zu führen. Neben Theorie gebe es auch praktische Übungen wie das Kentern.

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