Frühjahrsversammlung

Die Entwicklung kostet Geld – und Zeit

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Niels Daubjerg (l.) und Poul-Erik Thomsen (r.) vom Vorstand von Tinglev Forum mit Anna Clausen von der Kommune, die den Entwicklungsplan für Tingleff erläuterte. Foto: Friedrich Hartung

Plan für die Ortsentwicklung in Tingleff war Thema bei Frühjahrsversammlung von Tinglev Forum. Rund 6,44 Millionen Kronen für die Umsetzung des Entwicklungsplans zur Verfügung.

2,1 Millionen Kronen vom Staat, 4,2 Millionen Kronen von der Kommune plus einiger zusätzlicher Mittel sind für die Ortsentwicklung in Tingleff fest vorgemerkt. Summa summarum stehen 6,44 Millionen Kronen für die Umsetzung des Entwicklungsplans zur Verfügung, den Anna Clausen, Projektleiterin bei der Kommune Apenrade, auf der Frühjahrssitzung von Tinglev Forum noch einmal grob vorstellte.

Sie ging dabei auf die Schwerpunkte ein, für die die Arbeitsgruppen und der Lenkungsausschuss die Gelder auf dem Papier verteilt haben (3,5 Millionen für die Umgestaltung des Bushaltestelle an der Ampel zu einem deutsch-dänischen Jugendmilieu, 1,8 Millionen für Gestaltungsmaßnahmen am Centerplatz, 300.000 Kronen für die Untersuchung des 1905-Schulgebäudes für ein Jugendhaus und 200.000 Kronen für einen Initiativtopf für kleinere Projekte und Veranstaltungen mit freiwilligem Einsatz).

Ob Projekte denn nicht schneller zu realisieren seien, wollte ein Veranstaltungsgast wissen. Laut Zeitplan werden die verschiedenen Teilprojekte erst 2021 abzuschließen sein. Anna Clausen antwortete, dass die Maßnahmen noch endgültig von Stadtrat und dann auch noch vom Ministerium gutgeheißen werden müssen und dass es bei der praktischen Ausführung viele Planungsdetails zu klären gilt.

Wie kommt es, dass die Kommune von den 6,4 Millionen Kronen nicht weniger als 600.000 für Projektleitung und Administration einbehält? Diese Frage wurde gleich an Stadtratspolitiker Erwin Andresen (SP) weitergeleitet. Er erklärte, dass die Kommune nicht nur mit der Ortsentwicklung in Tingleff sondern auch in vielen anderen Orten beschäftigt ist. Für die Verwaltung bedeutet es einen erheblichen Mehraufwand und es entstehen Sonderausgaben.

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