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Kajak-Kurs fiel ins Wasser

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Tingleff/Tinglev
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Der Kajak-Kurs in der Schwimmhalle fiel ins Wasser. Nun soll es gleich aufs Meer gehen. Foto: DGI/Jens Astrup

Die Initiatoren konnten doch nicht auf die Tingleffer Schwimmhalle zurückgreifen – stattdessen fällt der Startschuss nun im Meer.

Bei der Freizeitmesse des Jugendverbandes in Tingleff hatte der SC Saxburg um Initiator Rolf Andresen ein weiteres Mal für die geplante Kajak-Sparte geworben und dabei zusätzlich Interesse geweckt für den Kajak-Schnupperkurs in der Schwimmhalle Tingleff. Der sollte vergangenen Sonnabend über die Bühne gehen, fiel aber zwangsläufig ins Wasser, da in der Halle eine neue Heizung installiert wird.

„Wir gehen jetzt draußen direkt ins Meer und werden es gleich mit dem Kajak-Schein verbinden“, so Rolf Andresen. Statt einen weiteren Termin für einen Schnupperkurs in der Halle zu suchen, habe er sich mit Chresten Krogh, DGI-Kajak-Konsulent und Spartenleiter im Warnitzer Sportvereins, darauf verständigt, den Übungstermin nach draußen zu verlegen. Ende Mai, Anfang Juni, wenn die Temperaturen angenehmer sind, soll es losgehen. „Einen zweiten Termin in der Halle zu finden, wäre schwierig. Es ist zeitlich und auch organisatorisch leichter, draußen an der Küsten loszulegen“, so Andresen. Statt nur zur schnuppern, was auch möglich sein wird, sollen Interessierte dann die Möglichkeit haben, den Kajak-Schein zu machen, der für das Fahren auf dem Meer erforderlich ist.

Nachmelden möglich

Für den Schnupperkurs hatten sich rund 40 Teilnehmer gemeldet, die in zwei Gruppen hätten üben sollen. „Alle, die beim Kurs dabei sein wollen, können gerne noch nachmelden. Es wäre leicht machbar, noch weitere Übungsgruppen zu bilden. Draußen sind wir flexibler“, so Rolf Andresen. An ihn könne man sich gern wenden (Tel. 28359529), wenn man in den Kajaksport hineinschnuppern oder gleich den Kajak-Schein machen möchte.

Beim Ausweichtermin wird voraussichtlich an der Küste vor Warnitz geübt, wo die Sparte des örtliche Sportvereins beheimatet ist „Das bietet sich an, weil wir dort auf Kajaks zurückgreifen können. Wir ersparen uns das Hin- und Hertransportieren“, so Rolf Andresen.

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