Scania

Werkstatt-Team verpasst WM-Teilnahme denkbar knapp

Kjeld Thomsen
Kjeld Thomsen Lokalredakteur
Trento/Pattburg
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Das Scania-Meisterteam aus Pattburg (v. l.): Michael Jensen, Claus Christensen, Christian Larsen, Jens Mikkelsen, Dennis Hartung, Christian Kristensen („Luffe“) . Foto: Privat

Die Crew der Pattburger Scania-Niederlassung landete bei der Firmen-EM in Italien am vergangenen Wochenende auf dem dritten Platz – und verpasst damit knapp den Sprung zur WM.

Freud und Leid liegen bei der Werkstatttruppe der Scania-Niederlassung aus Pattburg ganz nah beieinander. Bei der Scania-Europameisterschaft am vergangenen Wochenende im italienischen Trento fehlte der Meistercrew aus Dänemark nur ein klitzekleines Pünktchen, um den zweiten Platz und somit die Qualifikation zur Weltmeisterschaft im Dezember in Schweden zu erreichen.

Im Wettkampf gegen acht andere Landesvertreter sprang ein dritter Platz heraus. Dafür gab es von vielen Seiten Lob. „Wir sind aber schon sehr enttäuscht“, macht Dennis Hartung von der sechsköpfige Werkstattmannschaft keinen Hehl aus der Niedergeschlagenheit.

Finnland klar vorn

„Holland wurde Zweiter und erreichte von 250 möglichen Punkten 139. Wir kamen auf 138. Das ist schon bitter“, so Dennis Hartung, der mit seinem Kollegen wieder in Nordschleswig gelandet und zum Arbeitsalltag übergegangen ist. Klarer Sieger des Wettkampfwochenende wurde Finnland mit 174,5 Punkten. An drei Wochenenden wurden jeweils zwei WM-Teilnehmer ermittelt.

Die Pattburger gingen gleich in die Ursachenforschung und überlegten, wo bei den insgesamt fünf Aufgaben der eine oder andere Punkt mehr geholt hätte werden können oder müssen. „Uns kam gleich die Aufgabe in den Sinn, bei der es um Luftfederung ging. Sekunden nach der Abgabe des Lösungsbogen war sich einer von uns sicher, dass ein Relais vertauscht oder fehlerhaft war. Dass hätte einige Punkte mehr eingebracht, wir konnten es aber nicht mehr hinzufügen. Die Wettkampfbestimmungen sind da sehr streng“, so Dennis Hartung.

Bei der großen Siegerehrung am Abend, bei der die Arbeitsklamotten mit feinen Anzügen ausgetauscht wurden, versuchten die Nordschleswiger, ihre Enttäuschung zu unterdrücken. Und am Tag danach nahmen sie an der geplanten Tour auf dem Gardasee teil, ehe es wieder gen Heimat ging.

Der Stachel der knapp verpassten WM-Qualifikation sitz immer noch tief, er gehe aber davon aus, dass sich die Truppe berappeln und es bei der nächsten Scania-Meisterschaft wieder versuchen wird, so Dennis Hartung.

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