Kartenverkauf

Tønder Revy geht online

Brigitta Lassen
Brigitta Lassen Lokalredakteurin
Tondern/Tønder
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Einige Revue-Darsteller (Ditte Hansen, Mikael Petersen, Michael Løbner Hansen, Henry Madsen und Mathilde Juhl-Boisen, v. l.) posieren für Fotografin Jane Rahbek Ohlsen. Foto: Jane R. Ohlsen

Kartenverkauf an der Kasse nur zwei Stunden am 4. April – dann geht es nur über das Internet.

In der Tønder Revy wird es in diesem Jahr mehrere Neuerungen geben. Eine der größten ist, dass der Kartenvorverkauf auf online umgestellt wird. Nur am ersten Vorverkaufstag werden Karten zwei Stunden an der Kasse verkauft. Danach kann man Tickets nur noch auf der Webadresse www.tas.safeticket.dk erwerben.

„Es ist ein großer Aufwand, wenn wir jeden Tag zwei Leute während des 14-täglichen Vorverkaufs absetzen müssen, die an einem Tag vielleicht nur drei Karten verkaufen, zumal wir doch die meisten Karten am ersten Tag verkaufen. Am Servicetelefon (71 72 90 90) wird ein Anrufbeantworter Hilfe bei der Online-Bestellung geben“, erklärt Regisseur Tommy Juhl, der in dieser Position zum zehnten Mal in Aktion tritt, assistiert von Helle Skibsted und „seinem Mädchen für alles“ durch die zehn Jahre, Susanne Sønnichsen.

Der Kartenvorverkauf an der Kasse beginnt am 4. April von 16-18 Uhr in der Schweizerhalle. Bis 19 Uhr werden die Revueleute für die Gäste online Karten bestellen und diese auch ausdrucken. Danach muss sich jeder an den heimischen Computer setzen. „Es ist ein Versuch, der aber vermutlich dauerhaft bleibt, sodass der Kartenvorverkauf 2019 vermutlich ausschließlich online erfolgt“, meint Juhl.

Die Premiere findet am Donnerstag, 18. April, in der Schweizerhalle statt. Bis Sonntag werden dort vier weitere Vorstellungen jeden Abend jeweils ab 19.30 Uhr gegeben. Sieben Frauen und genauso viele Männer werden auf der Bühne stehen – angefangen von den ganz jungen Aktiven, Mathilde Juhl-Boisen und Ditte Hansen, bis zu Nestor Henrik Madsen. Auf drei weitere Nachwuchsdarsteller vom Tonderner Gymnasium müsse man verzichten, da sie während der Revuewoche auf Studienfahrt sind, bedauert Juhl.

Ohne Hanne Callsen

„Revue-Urlaub“ für ein Jahr haben Ulknudel Hanne Callsen und Jan Poller beantragt. Dafür gibt es ein Wiedersehen mit Dirk Andresen, Coco Kjær Kristensen und Mikael Petersen, die pausiert haben. Dankbar sei die Revue, ihr eigenes Live-Orchester unter Leitung von Bo Bramming zu haben. Aber auch dort gibt es eine personelle Umbesetzung, da auch Schlagzeuger Lars Petersen in den Revueurlaub geht. An seine Stelle rückt Henning Rossen, der in diesem Jahr das Revueplakat entworfen hat. 30 Jahre ist der gebürtige Hoyeraner und Freizeitmusiker auch beim Tønder Festival in dieser Funktion tätig.

Tommy Juhl verrät vorher nie viel über den Inhalt der Revue. Aber er erzählt doch, dass sich die Revue, die in diesem Jahr kein festes Thema, sondern eher Show-Charakter hat, buchstäblich in noch nie da gewesene Höhen begibt. Dabei müssten in diesem Jahr andere herhalten, da nicht nur Hauptkraft Pia Hansen dieses Vergnügen haben soll, so Juhl mit einem breiten Grinsen. Thematisiert werden das Auf und Ab der TMT-Handballer und die Kommunalwahl, so weitere preisgegebene Hinweise. Bis jetzt sind 21 Nummern im Kasten, andere müssten umgeschrieben und aktualisiert werden. „Wir werden lokal, national und international auftreten“, versichert der Regisseur.

Die Preise

Ein Tickett kostet wie im Vorjahr 175 Kronen. Dazu wird für 100 Kronen ein Revue-Imbiss gereicht, der von den Gamle Kro Bredebro geliefert wird. „Wir suchen uns immer neue Lieferanten aus“, meint Juhl dazu.

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