Schönheitskur

Lakolk streift sich neues Kleid über

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Röm/Rømø
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Das Toilettengebäude zieht mit seinem besonderen Design die Blicke auf sich. Foto: Lone Rytter, Tønder Kommune

Die Schönheitskur für den Vorplatz der Ladenzeile soll bis Ostern abgeschlossen sein. Ganz besonders auffällig ist das neue Toiletten-Schiff aus Holz.

Mit einem neuen und attraktiveren Outfit empfängt das Ladenzentrum in Lakolk die Besucher zu Ostern. Die Umgestaltung des wenig reizvollen Asphalt-Platzes mit dem tristen Toilettengebäude läuft seit der Jahreswoche 43.

„Laut Plan wird der Platz als solcher mit dem Mehrzweckplatz und dem Parkbereich zu Ostern fertig. Ich erwarte, dass dies klappt, da ich nichts anderes gehört habe“, erläutert Christian Kjær-Andersen, fachlicher Koordinator in der technischen Verwaltung der Kommune Tondern. „Es werden dann vielleicht noch kleinere Sachen wie die Platzierung von Bänken usw. erfolgen.“ Laut Absprache mit den Geschäftsleuten ruhen die Bauarbeiten jedoch in der Toristen ab Ostern und in den Herbst hinein bis zur Jahreswoche 43. Danach geht es an den Umbau der Kreuzung und der Straße.

Toilettengebäude sticht heraus

Als Neuschaffung fällt auf dem Platz ein mit Holz verkleidetes Gebäude in einem besonderen Design auf. Dabei handelt es sich um das neue Toilettengebäude. „Der Architekt hat es als Toiletten-Schiff bezeichnet. Die Handwerker sind wohl nicht so besonders begeistert, da es keine geraden Wände hat und ihr Einsatz damit besonders herausgefordert ist“, so Kjær-Andersen.

Holzschwellen sind bei den Gehbereichen entsprechend wie bei der Strandpromenade in gebürstetem Beton eingefasst. Vor der Ladenzeile gibt es eine Reihe von Eichenpfählen, zwischen denen „Segel“ gespannt werden können. „Es entstehen Inseln im Form von künstlichen Dünen. Sand würde ja schnell wieder weggepustet werden. Daher werden sie mit Kokosteppichen ausgestattet“, berichtet Andersen. In Anlehnung an Küstenlandschaften werden diese mit Heidekraut, Strandhafer und -roggen bepflanzt. „Zurzeit wird das Fundament für den Spielbereich gelegt. Es werden auch große Schaukeln aufgebaut. Das wird richtig toll“, verspricht Andersen.

Nach dem Bau der Strandpromenade 2016 wurden im Frühjahr 2017 hinter den Läden Parkplätze für das Personal und als Puffer eingerichtet. In das in mehrere Etappen gegliederte Gesamtprojekt investiert die Kommune 9,2 Millionen Kronen. Davon entfallen 1,2 Millionen Kronen auf das Toiletten-Schiff.

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