Filialeröffnung

Schmidt Reisen nun auch in Tondern

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Tondern/Dagebüll
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Exportberater Karsten Borg, Hausbesitzer Bo Kjelkvist und Unternehmer Klaus Schmidt (v. l.) Foto: Elise Rahbek

Ein Reiseunternehmen mit Hauptsitz in Dagebüll öffnet seine erste Filiale nördlich der Grenze. Im Parterre des alten Gerichtsgebäudes in der Norderstraße in Tondern gibt es ab sofort eine Anlaufstelle.

Norddeutschlands größtes Reisebüro in privater Hand, Schmidt Reisen, mit Heimathafen in Dagebüll, hat sich ein Standbein in Tondern gesichert. Im Parterre des alten Gerichtsgebäudes in der Norderstraße gibt es ab sofort eine Anlaufstelle. „Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen und haben den einen und anderen Betrieb in Nähe der Nord- und Ostsee eröffnet. Beim Blick auf die touristische Landkarte ist nur der nördliche Bereich übrig geblieben. Da haben wir uns gesagt, wir gehen nach Norden und erweitern unser Einzugsgebiet für unser Produkt“, erläutert Klaus Schmidt, der gemeinsam mit seinem Bruder Stefan in zweiter Generation an der Spitze des 55 Jahre alten Reiseunternehmens steht.

Ein starker Bereich sei die Busvermietung, so Klaus Schmidt, der für den kaufmännischen Part zuständig ist, während sein Bruder der Techniker ist und den Fuhrpark unter seinen Fittichen hat. Ein starker Bereich sei die Busvermietung.

Christian Tychsen, Tondern, der seit sieben Jahren als Busfahrer für das Unternehmen tätig ist, hatte bei der Domizil-Suche eine Brückenfunktion. Unter Mitwirkung des Exporthauses kam die Absprache für die Filiale im Gericht in trockene Tücher. „Wir freuen uns, dass ihr Tondern gewählt habt“, sagte Exportberater Karsten Borg. Tychsen berichtet, dass täglich ein Schmidt-Bus in Dänemark auf Achse ist. Ein Bus wird unter dänischer Flagge fahren und seinen festen Standort in Tondern haben. Das Büro in der Wiedaustadt, das sich zu den sechs norddeutschen Niederlassungen gesellt, wird mit einer Kraft bemannt.

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