Wedding Cup

Æ Mannschaft sammelt internationale Faustball-Erfahrung

Jan Peters
Jan Peters Hauptredaktion
Berlin/Nordschleswig
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Die Stimmung beim Team Nordschleswig war bestens. Foto: Privat

15 Nordschleswiger waren beim weltweit größten Faustballturnier in Berlin Wedding dabei. Das Team habe zwei Tage über den Erwartungen gespielt, meint ein zufriedener Thore Naujeck. Die nächste Herausforderung steht bereits vor der Tür.

Die 15 Faustballer des Teams Nordschleswig haben sich auf ihrem ersten Turnier wacker geschlagen und den Kampf gegen die Gegner nie verloren gegeben – selbst wenn die aus der 2. Bundesliga kamen.

Sogar ein Unentschieden und einen Sieg haben die Nordschleswiger „Jungs“ mit nach Hause bringen können. „Damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet. Wir wussten, dass es gegen die Mannschaften, die meist über mehr Spielerfahrung verfügen als wir, schwer werden wird. Deshalb war es völlig über unseren Erwartungen, dass wir zum großen Teil nur knapp mit einigen Punkten den Sieg abgeben mussten“, berichtet Thore Naujeck, einer der nordschleswigschen Faustballer.

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Aktiv beim größten Faustballevent der Welt

Das internationale zweitägige Turnier, das kürzlich im Berliner Schillerpark im Ortsteil Wedding stattfand, ist das größte Faustballevent der Welt. Es nehmen unter anderem Faustballer aus den USA, Tschechien und Österreich teil. Die „Neuen“ aus Dänemark fielen trotz der großen Beteiligung von 250 Teams auf. „Es herrschte eine familiäre Atmosphäre, denn die Faustballwelt ist nicht sonderlich groß. Und deshalb waren wir die Unbekannten. Wir schlossen allerdings schnell Kontakt zu anderen Sportlern und Vereinen“, ist Thore Naujeck noch immer begeistert von dem Turnier.

Dabei waren die jungen Männer vor allem jedoch vor Ort, um Spielerfahrung zu sammeln. Und das sei gelungen, so Thore Naujeck. Mit zwei Mannschaften waren sie von Flensburg aus gestartet. Das freundschaftliche Miteinander der „Team Nordschleswig – Æ Mannschaft“-Spieler außerhalb des Spielfelds endete jedoch mit dem Antritt zum Spiel.

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Bereit für kommende Aufgaben

„Dort stand bei einigen der sportliche Kampfgeist im Vordergrund“, sagt Thore Naujeck. Angespornt von den Erlebnissen in Berlin, wollen die Sportler nun noch mehr Trainieren, um für weitere Turniere fit zu sein.

Schon am 13. Mai geht es nämlich im schleswig-holsteinischen Meggerdorf weiter. Wer sich die Spiele der Faustballer oder die Sportart Faustball selbst anschauen möchte, kann das bald, denn mit einer Videokamera wurden Spielszenen und Momentaufnahmen vom Turnier mit nach Hause genommen und können entweder auf der Facebookseite des Teams oder über die Internetseite des Deutschen Jugendverbandes für Nordschleswig eingesehen werden.

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