Deutsche Minderheit

BDN-Chef wieder im Wachstumsforum der Region Süddänemark

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Vejle/Apenrade
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Hinrich Jürgensen Foto: Cornelius von Tiedemann

„Wir wollen nicht kleckern, sondern klotzen“, sagt BDN-Chef Hinrich Jürgensen. Für weitere vier Jahre gehört er dem Wachstumsforum der Region Süddänemark an und setzt sich dort für die Interessen Nordschleswigs ein.

Der Rat der Region Süddänemark hat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Hauptvorsitzenden der Dachorganisation der deutschen Minderheit in Dänemark, des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN), Hinrich Jürgensen erneut für eine vierjährige Periode ins Wachstumsforum (Syddansk Vækstforum) zu berufen.

Jürgensen vertritt dort die deutsche Minderheit mit Beobachterstatus auf Antrag des BDN Hauptvorstandes bis 2021. Die Vorsitzende des Regionsrates, Stephanie Lose (Venstre), schrieb in einem Begrüßungsschreiben, sie freue sich „sehr auf die Zusammenarbeit“ mit Jürgensen.

„Für die deutsche Minderheit bedeutet das, dass wir dort unsere Interessen vertreten können und dazu beitragen können, dass auch unsere Region im Blickpunkt steht, wenn es darum geht, die Wirtschaft zu stärken, für Arbeitsplätze zu sorgen und dafür, dass junge Leute wieder zurückkehren können“, so Jürgensen zu nordschleswiger.dk.

Als einen der großen Erfolge des Wachstumsforums nennt er die Clusterbildung in der Region, also den Verbund bestimmter Branchen in einem Gebiet. „Dadurch ist Esbjerg zum Beispiel zum Mekka der Windenergie geworden, Sonderburg für Mechatronik und auf Fünen sind es Healthcare und Robotik“, so Hinrichsen. Verstärkt liege der Fokus jetzt im Bereich Erlebnisökonomie und Tourismus. „Wir wollen nicht kleckern, sondern klotzen“, sagt er.

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