DJN-Skifreizeit

Nordschleswiger machten den Großvenediger unsicher

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Neukirchen
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Foto: GN

Alle Jahre wieder lädt der Deutsche Jugendverband für Nordschleswig in den Winterferien zur Skifreizeit nach Österreich ein. In diesem Jahr fuhren 76 Personen aus ganz Nordschleswig mit.

Pünktlich zum Anfang der Winterferien machte sich eine große Gruppe gespannter Skifahrer mit dem Bus auf den Weg nach Österreich. Dort sollten sie eine Woche lang die Skipisten der Skiarena Wildkogel in Neukirchen am Großvenediger unsicher machen.

„Die Skifreizeit hat eine lange Tradition im deutschen Jugendverband für Nordschleswig (DJN). Wir freuen uns natürlich, dass die Freizeit sehr beliebt ist und im diesem Jahr gar eine rekordhohe Zahl von Teilnehmern vorweisen kann“, sagt DJN-Vereinskonsulent, Lasse Tästensen, der sich über die tolle Gemeinschaft unter den Teilnehmern freute.

76 Personen hatten sich zur überbuchten Skifreizeit angemeldet, weshalb der beliebte Gasthof Neuhaushof an seine Kapazitätsgrenze gelangte, erklärt Tästensen. Ihm zufolge hatten die vielen nordschleswigschen Skifahrer beste Bedingungen für viele gemütliche und sportliche Stunden auf den Pisten. „Der Schnee und das Wetter waren super“, so Tästensen.

Gemütliche Stunden

Gemütliche Stunden gab es auch bei der geplanten Männertour, wo sich die Teilnehmer zum Haxenessen verabredeten. Auch eine gemeinsame Brotzeit auf den Pisten sorgte für ein fröhliches Beisammensein unter den vielen Teilnehmern.

Weil Skifahren nicht ganz ungefährlich ist, gehören Verletzungen auf den Pisten zum Alltag. Doch auch diese Hürde meisterten die Nordschleswiger mit Bravour – auf den Pisten zumindest. Denn bei der Ankunft wollte Max Zempel vor Freude in einen Schneehaufen springen. Dabei fiel er einen Hang herunter und brach sich den Mittelfinger. „Das war noch vor dem Skifahren“, ärgert sich Zempel. „Doch ich konnte dann ab Montag trotzdem Snowboard fahren“, so der verletzte Teilnehmer.

Auch im nächsten Jahr wird der Jugendverband wieder eine Skifreizeit organisieren und nach Österreich fahren. „Wir haben eine tolle Tour gehabt und freuen uns auf das nächste Jahr“, sagt Tästensen abschließend –und hofft auf dann wieder so viele Teilnehmer.

Gemeinsame Brotzeit. Foto: GN
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