Deutsche Minderheit

Tobias Klindt neuer Vorsitzender der Jungen SPitzen

Volker Heesch
Volker Heesch Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Junge Spitzen
Neuer Vorstand der jungen SPitzen: (v. l. hinten) Jan Ole Jürgensen, Aylin Benkjer, Jonas Brakow, Mads H. Andersen, Maximilian Born, Markus Styrbæk, Alex Søndergaard, Ove Jensen, Jes Krag, Siri Jürgensen, Cassandra Friedrich. (vorn v. l.) Phillip Schmidt, Tobias Klindt, Oke Petersen. Matthias Kracht fehlte. Foto: Ruth Candussi

Auf der Generalversammlung der JungenSpitzen gab es eine Kampfwahl um 16 Vorstandsposten. Die Nachwuchs-Politiker werben für die Bürgerinitiative Minority SafePack.

Mit dem 18-jährigen Tobias Klindt haben die jungen SPitzen, die Jugendorganisation der Schleswigschen Partei (SP), am Donnerstagabend bei ihrer Generalversammlung im Haus Nordschleswig in Apenrade einen neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Phillip Schmidt an, der nicht wieder für den Posten kandidiert hatte.

Er wurde allerdings – wie Tobias Klindt – per Akklamation zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ebenso wurde Oke Petersen zum Kassierer gewählt. Schmidt und Petersen hatten zuvor ihre Jahresberichte vorgelegt.

Richtig spannend wurde es bei der Vergabe weiterer Vorstandsposten. Für sechs Positionen gingen 16 Kandidaten ins Rennen. Die Stimmung dabei war super, berichten die Anwesenden, und der Ausgang der Kampfwahlen wurde sportlich genommen. Das Rennen machten Jan Ole Jürgensen. Aylin Benkjer, Jonas Brakow, Mads H. Andersen, Maximilian Born, Markus Styrbæk, Alex Søndergaard, Ove Jensen, Jes Krag, Siri Jügensen, Matthias Kracht und Cassandra Friedrich.

„Wir werden am Arbeitswochenende, voraussichtlich am 21./22. April auf dem Knivsberg, unsere Aktivitäten im gesamten Jahr planen“, berichtete Tobias Klindt. Ein ganz wichtiges Thema für seine Organisation ist in den kommenden Wochen die Werbung zur Unterstützung der europäischen Bürgerinitiative Minotity SafePack, damit genügend Unterschriften in Dänemark zusammenkommen.

Der neue Vorsitzende der jungen SPitzen berichtet, dass die „Mitgliederpflege“ in den kommenden Jahren durch interessante Veranstaltungen gefördert werden soll. Die Nordschleswiger wollen sich auch weiter in der europäischen Organisation des Minderheitendachverbands FUEN engagieren. „Wir werden ein oder zwei Leute zum Osterseminar nach Oppeln schicken“, so Tobias Klindt.

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