Freizeit

Diese Sportarten sind gut fürs Gehirn

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Möchte man den Körper trainieren und zugleich auch die Gehirnaktivität ankurbeln, sind Sportarten wie Handball oder Tennis die idealen Wahlmöglichkeiten, meint ein Sportphysiologe.

Laufen oder Fahrradfahren sind gute Sportarten, um die Kondition zu verbessern, während eine Partie Schach gutes Gehirnjogging ist. Doch möchte man beides vereinen, sind einige Sportarten eine bessere Wahl als andere. Das meint der Sportphysiologe Morten Zacho vom Zentrum für aktive Gesundheit.

„Das ideale Paket, das Gehirnjogging und körperliches Training vereint, liefern Sportarten wie Handball, Tischtennis oder Tennis. Diese zeigen einen physiologischen Effekt und stimulieren zugleich die taktischen Fähigkeiten und Reaktionseigenschaften eines Menschen“, so Zacho zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Insbesondere die Reaktionsfähigkeiten werden bei Rückschlagsportarten trainiert. Beim Handball muss ein Spieler das Spiel gut lesen können, was auch die Gehrinaktivität ankurbelt, erklärt Zacho.

Generell hat Sport einen entscheidenden Einfluss auf die kognitive Funktion des Gehirns. Jeder kennt die Situation, an einer schweren Schul- oder Arbeitsaufgabe zu sitzen, ohne weiterzukommen. „Eine kleine Runde Laufen kann dann sehr nützlich sein“, sagt Zacho und ergänzt: „Damit ist nicht gemeint, dass man die Aufgabe schneller lösen kann. Ich möchte damit lediglich sagen, dass die kognitive Funktion des Gehirns angeregt wird.“

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