Eishockey

"Die Mischung wird es am Ende bei uns machen"

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Woyens/Vojens
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Foto: Karin Riggelsen

Sportchef Kim Lykkeskov ist zufrieden mit dem Stand der Planungen bei den SønderjyskE-Eishockeyspielern.

Der Kugelschreiber von Kim Lykkeskov als Sportchef der SønderjyskE-Eishockeyspieler ist während der Weltmeisterschaft in Dänemark etwas zur Ruhe gekommen. Doch fertig ist Lykkeskov mit der Zusammenstellung des Kaders für den alten und neuen Trainer Mario Simioni noch lange nicht. Dabei stehen bereits 15 Spieler fest auf dem Zettel, um für die Hellblauen in der kommenden Saison die Knochen hinzuhalten und eine neue Ära einzuleiten. Dabei hat sich insbesondere das Prädikat „jung und hungrig“ bei den Neuverpflichtungen von SønderjyskE durchgesetzt.

„Wir wollen etwas aufbauen und suchen nach den passenden Spielern, die das bewältigen können. Damit ist nicht gesagt, dass wir gänzlich auf Erfahrung verzichten werden. Die Mischung wird es am Ende bei uns machen. Aber über allem steht, dass der Spieler unseren Weg gehen will und ein Teil des Prozesses sein möchte“, so der SønderjyskE-Sportchef.

Bei den jungen Zugängen Rasmus Lyø, Frederik Bjerrum und Daniel Madsen ist Lykkeskov davon überzeugt, die Spieler mit den richtigen Eigenschaften geholt zu haben.

Dass der finanzielle Rahmen nicht mehr die gleiche Größenordnung bei SønderjyskE hat wie zuvor, spielt bei der Kaderzusammensetzung auch eine Rolle.

„Die Eishockeywelt, zumindest in Dänemark, hat allem Anschein nach ein verzerrtes Bild, sobald SønderjyskE irgendwo draufsteht. Blanko-Checks gibt es nicht mehr. Wir müssen vernünftig Haushalten und versuchen dann und wann einen richtigen Treffer zu landen. Für diese Aufbauphase braucht es aber Geduld“, so Kim Lykkeskov um Unterstützung werbend.

Dass durch den dänischen Zugang im Tor von Patrick Galbraith ein weiterer Ausländerplatz frei geworden ist, ist für den Sportchef nicht gleichbedeutend mit einer weiteren Verpflichtung eines Ausländers.

„Unser Ausgangspunkt ist, dass wir nicht unbedingt am Ende mit acht Ausländern dastehen müssen. Wenn es passt und am Ende acht sind, sind es acht. Aber wir gehen nicht dem Ziel heran das Kontingent voll auszuschöpfen“, so Lykkeskov.
Wann mit weiteren Zugängen zu rechnen ist, konnte der SønderjyskE-Sportchef nicht sagen. Druck hat Kim Lykkeskov aber keinen, versichert er.

„Wir haben kein festes Zeitfenster und wenn es im September noch Zugänge gibt, ist es so. Während der WM liegt eh alles etwas still und wir müssen abwarten. Einige werden nach der WM bei ihren Vereinen rausfallen und andere, die wir bereits im Auge haben, bekommen vielleicht nicht ihren gewünschten Vertrag. Dann werden wir zuschlagen. Wichtig ist aber , dass der Spieler zu uns passt. Wir werden zusehen, dass wir für den Neuaufbau eine gute Mischung hinbekommen“, so Kim Lykkskov optimistisch und ausgesprochen zufrieden mit dem derzeitigen Stand des Kaders der Hellblauen.

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