Fussball

Viertelfinal-Sieg von 2015 als Ansporn

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Woyens/Vojens
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Der Sonderburger Søren Frederiksen steht vor seinem ersten Startelf-Einsatz für SønderjyskE seit dem 29. Mai 2011, als er vom FC København an SønderjyskE ausgeliehen war. Foto: Karin Riggelsen

SønderjyskE ist im Pokal-Viertelfinale gegen Brøndby in der Außenseiterrolle.

Es war ein magischer Abend, vielleicht einer der allerbesten im Sydbank Park, als die SønderjyskE-Fußballer am 4. März 2015 das Pokal-Viertelfinale gegen Brøndby IF mit 4:2 nach Verlängerung für sich entschieden.

In einem 120-minütigem Pokal-Drama mit drei Platzverweisen und einem von Daniel Jensen verschossenen Elfmeter beim Stande von 2:2 sorgten die Tore von Marvin Pourié (2), Silas Songani und Johan Absalonsen für den überraschenden Halbfinal-Einzug der Hellblauen. Die SønderjyskE-Fans hoffen auf eine Wiederholung, wenn die SønderjyskE-Fußballer am Donnerstag ab 18.30 Uhr Superliga-Tabellenführer Brøndby IF zum Viertelfinale im Landespokal-Wettbewerb empfangen.

SønderjyskE verlor in der laufenden Saison das Heimspiel gegen Brøndby unglücklich mit 1:3, davor gab es aber in der Meisterrunde der vergangenen Spielzeit einen 3:0-Heimerfolg, und die Siege dienen als Ansporn.

„Die Siege zeigen, dass es möglich ist. Das ist eine große Aufgabe gegen einen schweren Gegner, aber im Pokal ist das möglich und wir geben nicht von vornhein auf“, sagt Søren Frederiksen, der im Sommer 2010 als 20-jähriges Riesentalent von SønderjyskE an den FC København verkauft wurde und in der Winterpause nach vielen Jahren wieder zurückkehrt ist.

Gegen Brøndby wird der 28-jährige Sonderburger erstmals in der Startelf stehen, nachdem er sich in der Saisonvorbereitung eine Schulterverletzung zuzog.

„Ich spüre die Schulter noch, aber es hemmt mich nicht. Ich fühle mich gut und habe viel Tempo in den Beinen, bin aber noch nicht bei 100 Prozent. Ich merke schon, dass mein letzter Startelf-Einsatz im Juli war“, sagt Søren Frederiksen, der von Superliga-Absteiger Viborg FF nach Hadersleben kam.

„Søren besitzt Fähigkeiten, die uns gut tun werden. Er liest das Spiel sehr gut, sucht das Eins-gegen-eins-Spiel und ist torgefährlich – wir freuen uns darauf, mehr von ihm zu sehen“, sagt SønderjyskE-Trainer Claus Nørgaard, der den Sonderburger auf der rechten Außenbahn einsetzen will.

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