Handball

Endgültiger Klassenerhalt vorerst noch vertagt

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Sonderburg/Sønderborg
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Frederik Børm und die SønderjyskE-Handballer haben den Klassenerhalt rechnerisch noch nicht sicher. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballer gehen von einem Start des HC Midtjylland in der Qualifikationsrunde aus.

Der Respekt vor der Möglichkeit, immer noch absteigen zu können, überwiegt bei den SønderjyskE-Handballern vor dem Beginn der Qualifikationsrunde. Dabei dürfte der Klassenerhalt mit der Teilnahme an der Qualifikationsrunde des nach dem Finanzdesaster nicht mehr konkurrenzfähigen, HC Midtjylland nur noch für den kühnsten Pessimisten in Gefahr sein.

Ob der finanziell arg gebeutelte HC Midtjylland überhaupt noch an den Start geht, steht noch in den Sternen. Die Kosten für die Heimspiele übersteigen derzeit die Möglichkeiten der leeren Kassen und somit stünde auch die Auftaktpartie der Qualifikationsrunde von SønderjyskE zur Debatte und vor der Absage. Ein Szenario, von dem SønderjyskE-Sportchef Simon Lindhardt derzeit noch nicht ausgeht.

„Wir haben noch keine Informationen in diese Richtung bekommen und bereiten uns ganz normal auf das Spiel vor“, so Lindhardt, der zur Besonnenheit mahnt.

„Es gibt für uns noch keinen Grund zu Jubeln. Mit dem Träumen warten wir noch bis eine endgültige Entscheidung gefallen ist. Aber es steht natürlich außer Frage, dass es ein sehr angenehmes Gefühl sein wird, wenn wir endgültig sicher sind. Wenn wir unsere normale Leistung abrufen können, dürften wir auch Midtjylland sicher hinter uns lassen können. Egal wie, werden wir mit Respekt an die Aufgaben gehen müssen“, so der Sportchef mahnend.

Dass bei einem Rückzug des HCM nur ein Auswärtsspiel und zwei Spiele in der heimischen Halle anstünden, ist für Simon Hajdu Lindhardt ein schöner Nebeneffekt, einen echten Vorteil macht der Sportchef aber für SønderjyskE dabei nicht unbedingt aus.

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