Handball

Die Jagd nach dem guten Gefühl

Jens Kragh Iversen
Jens Kragh Iversen Sportredaktion
Sonderburg/Sønderborg
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Der Einsatz von Simon Kristiansen ist wieder einmal fraglich. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballer spielen gegen Mors-Thy nur noch um die etwas bessere Ausgangslage für die Abstiegsrunde.

Skjern Håndbold 24:21. Skjern Håndbold - Telekom Veszprem 32:25. Zwei Ergebnisse aus den vergangenen anderthalb Wochen, die in der Handball-Welt für Aufsehen sorgten. Für eine Mannschaft, die zehn Tore besser ist als Veszprem dürfte das Heimspiel am Mittwoch ab 20.30 Uhr gegen Mors-Thy Håndbold ein Kinderspiel werden.

„Nein, damit können wir nur wenig anfangen“, lacht SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen: „Unser Skjern-Spiel ist aber ein Gradmesser für uns. Eine Indikation dessen, wie gut wir spielen können. Das war die vielleicht beste Leistung der vergangenen Jahre. Wir müssen danach streben, dass es uns noch häufiger gelingt, ein solches Niveau zu erreichen.“

Weniger reicht vielleicht auch, wenn es heute gegen Mors-Thy geht. Die Hellblauen können den Endrunden-Traum des Tabellenneunten zunichtemachen, spielen aber in erster Linie, um sich für die bevorstehende Abstiegsrunde eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

„Wir wollen das Spiel gewinnen und können in der Tabelle noch an Skanderborg vorbeiziehen, wenn wir einen Punkt mehr machen als Skanderborg. Es wäre besser, als Tabellenelfter in die Abstiegsrunde zu gehen, da das Risiko für Punktgleichheit in der Abstiegsrunde groß ist. Dann wären wir im direkten Vergleich mit Skanderborg besser“, sagt Kasper Christensen: „Wir wollen aber in erster Linie die gute Entwicklung seit Januar fortsetzen, mit Selbstvertrauen und einem guten Gefühl in die Abstiegsrunde gehen.“

Fraglich ist der Einsatz von Simon Kristiansen, der seit vielen Wochen schon mit Knieproblemen kaum trainieren kann und immer nur zu Kurzeinsätzen kommt.

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