Handball

Lehrreiches erstes Jahr als Chef

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Sonderburg/Sønderborg
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Weder die Torhüter noch die Zusammenarbeit zwischen Lars Krogh Jeppesen und Kasper Christensen funktionierte bei den Hellblauen zu Beginn der Saison optimal. Foto: Friedrich Hartung

SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen hat zum Saisonende der hellblauen Handballer Bilanz gezogen.

Die erste Saison als Chef auf der Bank der SønderjyskE-Handballer hat für Kasper Christensen mit dem Gewinn der Abstiegsrunde einen versöhnlichen Abschluss gefunden. Doch die Spielzeit mit Höhen und unglaublichen Tiefen ist nicht spurlos an Christensen vorbeigegangen.

„Ich habe dazugelernt und war ganz sicher nicht fehlerfrei. Aber ich gehe gestärkt und durch die gesammelte Erfahrung als besserer Trainer in die kommende Saison“, so der SønderjyskE-Trainer zuversichtlich. Dabei mussten die hellblauen Handballer unter anderem einen Wechsel auf dem Co-Trainer-Posten, Lars Krogh Jeppesen ging und Claus Lyngsøe kam, verkraften sowie eine unglaubliche Niederlagenserie im November und Dezember. Daraus hat Kasper Christensen seine Lehren gezogen.

„Ich wollte vielleicht zu viel in dieser Phase und habe zu viel versucht. Ich hätte am ursprünglichen Konzept festhalten müssen. Nachdem wir das gemacht und die Rollen noch klarer verteilt haben, ist es aufwärts gegangen. Zudem haben die kaum noch verletzten Torhüter nicht unwesentlich zur Stabilität beigetragen“, so Christensen, der mit dem Auftritt und dem Zurückkommen der Mannschaft nach der schweren Phase sehr zufrieden war.

Der Abgang von Lars Krogh Jeppesen hingegen hat Christensen nicht lange beschäftigt.

„Wir waren absolut von der Konstellation überzeugt, es hat aber dann schlussendlich nicht gepasst. Mit dem Zugang von Claus Lyngsøe haben wir jedoch eine vermutlich noch bessere Lösung gefunden. Die Mannschaft hat diese Unruhe aber kaum beeinträchtigt“, so der SønderjyskE-Trainer.

Der Spieler, der Kasper Christensen in der abgelaufenen Saison am meisten überzeugt hat, überrascht hingegen wenig.

„Ganz klar Aaron Mensing. Aaron hat enorme Schritte nach vorne in seiner Entwicklung gemacht und sich bei uns zu einem Leistungsträger entwickelt. Er kann noch sehr weit kommen, wenn er seine Entwicklung fortsetzt“, so Christensen, der auch den Ausblick auf die kommende Spielzeit nicht scheut.

„Claus und ich als Duo haben uns eingespielt und bei allen Wechseln bleibt uns fast die gesamte erste sieben erhalten. Das dürfte in jedem Fall kein Nachteil sein“, so Kasper Christensen optimistisch.

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