Handball

Nach sechs Jahren SønderjyskE ist Schluss

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Sonderburg/Sønderborg
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Foto: Karin Riggelsen

Seit 2012 hat der schwedische Handballer Christoffer Fors das Trikot von SønderjyskE übergestreift, doch im Sommer ist die Zeit für eine Veränderung gekommen.

Die Wege von Handballer Christoffer Fors und SønderjyskE trennen sich im kommenden Sommer. Seit fast sechs Jahren ist der Schwede auf Torejagd für die Hellblauen gegangen, doch die Zeit war, trotz aller Wehmut, reif für eine Veränderung.

„Als ich zu SønderjyskE gekommen bin, hatte ich vier Jahre in meinem Heimatverein in der höchsten Spielklasse gespielt. Aber dennoch habe ich das Gefühl, dass SønderjyskE mein Verein ist. Ich werde die Menschen im und um den Verein vermissen. Auch das fantastische Publikum wird mir fehlen. Ich bin stolz, das SønderjyskE-Trikot getragen zu haben“, so Fors, der auf 114 Ligaspiele und 242 Tore im hellblauen Trikot zurückblicken kann.

Von Cheftrainer Kasper Christensen gibt es entsprechend warme Worte für den loyalen Linksaußen mit auf den Weg.

„Wir schicken Christoffer weiter mit den besten Empfehlungen. Der neue Verein bekommt einen sehr seriösen und gründlichen Spieler, der auch in den Details verbissen arbeitet. Ich bin mir sicher, dass Christoffer einen guten und spannenden Verein finden wird“, so Christensen lobend. Wohin der Weg des 27-Jährigen führt, ist noch nicht bekannt, aber auch SønderjyskE-Sportchef Simon Hajdu Lindhardt spricht in höchsten Tönen.

„Christoffer ist bei uns gereift und hat eine gute Entwicklung vom Talent zum gestandenen Spieler vollzogen. Wir haben ihn 2012 aus Schweden geholt, und er hat ganz sicher noch eine spannende Karriere vor sich“, so der SønderjyskE-Sportchef.

In den vergangenen beiden Spielzeiten wurde der 27-Jährige allerdings immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Auch derzeit steht er den Hellblauen im Kampf um den Klassenerhalt nicht zur Verfügung.

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