Handball

Platz zwei zum Abschluss der Golden League

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Bergen
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Foto: Scanpix

Der 33:23-Sieg gegen Norwegen zum Abschluss der Golden League hat den dänischen Handballern in der Endabrechnung den zweiten Platz beschert.

Die dänischen Handballer haben zum Abschluss des Golden-League-Turniers einen sicheren 33:23-Sieg gegen Gastgeber Norwegen eingefahren und schließen das Turnier hinter Frankreich auf Platz zwei ab.

War beim 31:28-Sieg gegen Island noch vieles auf den überragenden Rasmus Lauge zurückzuführen, zeigte die dänische Auswahl, zum Wohlwollen von Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen, gegen Norwegen ganz andere Takte.

„Das war der Einsatz und die Einstellung die wir sehen wollten. Das war um Längen besser im taktischen Bereich, sowohl offensiv wie defensiv. Die Art Handball zu spielen, aus einer starken Defensive ins schnelle Umschalten kommen, war so wie wir spielen wollen. Dazu hatten wir zwei starke Torhüter zum Abschluss“, so Nationaltrainer Nikolaj Jacobsen versöhnlich.

Nach anfänglichen Unzulänglichkeiten steigerte sich die dänische Defensive von Minute zu Minute. Gestützt auf den gut aufgelegten Emil Nielsen im Tor konnte Dänemark sich insbesondere über Gegenstöße bis zur Pause auf 17:13 absetzen. Dabei hatte der zweite Anzug noch etliche Möglichkeiten liegen gelassen.

Im zweiten Durchgang blieben die dänischen Spieler bestimmend und auch der Bedstedter Kevin Møller stand Nielsen im Tor in nichts nach. Kontinuierlich setzte sich Dänemark in verschiedenen Aufstellungen ab und konnte mit dem 33:23-Sieg gegen Norwegen einen versöhnlichen Abschluss des Golden-League-Turnieres feiern. Am Ende wurde es hinter Frankreich Platz zwei und eine Wahl von Rasmus Lauge in die Mannschaft des Turnieres.

Der Nationaltrainer hat in jedem Fall viele Schlüsse aus dem Turnier mit der zweiten Garde im Hinblick auf die Weltmeisterschaft im Januar 2019 in Deutschland und Dänemark ziehen können.

„Ich habe das gesehen, was ich sehen wollte. Im ersten Spiel gegen Frankreich waren wir unter erheblichem Druck. Im zweiten Spiel konnten wir sehen was uns in der Defensive noch fehlt und welche Bedeutung Rasmus Lauge für uns hat und im dritten Spiel haben wir fast alle guten Elemente zusammensetzen können. Ich habe viele Erkenntnisse mit Blick auf die Weltmeisterschaft gewonnen“, so Jacobsen zufrieden.

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