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Neuer Trend: One-Pot-Pasta

Marlies Wiedenhaupt
Marlies Wiedenhaupt Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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One-Pot-Pasta
Alles in einem Topf: Berufstätige schätzen die Vorteile. Foto: Adobe Stock

Für Liebhaber der italienischen Al-dente-Nudel ist es wohl ein Graus, viele Berufstätige hingegen schätzen die Vorteile. „One-Pot-Pasta“ heißt ein neuer Trend in der Küche.

Für Liebhaber der italienischen Al-dente-Nudel ist es wohl ein Graus, viele Berufstätige hingegen schätzen die Vorteile. „One-Pot-Pasta“ heißt laut Verbraucher-Informationsdienst „aid“ ein neuer Trend in der Küche.

Die Idee: Nudeln und Soße garen in einem Topf und sind in kaum mehr als zehn Minuten fertig. Das geht schnell, das geht mit wenig Geschirr, und das geht hervorragend mit Resten wie Gemüse, Schinken oder Käse. Ob die schnelle Nudel kulinarisch und optisch überzeugt, probiert man am besten selbst aus.

Der Ursprung des Gerichts liegt laut „aid“ vermutlich in Italien. Nach dem traditionellen Rezept für „pasta risottata“ werden die Teigwaren wie beim Risotto mit allen Zutaten in eine Pfanne gegeben. In den USA habe die Fernsehköchin Martha Stewart das Prinzip populär gemacht. Rasant habe sich die „One-Pot-Pasta“, auch „Wonderpot“ genannt, über Fans und Food-Blogs im Internet verbreitet.

Nach dem Grundrezept werden schmale lange Nudeln wie Spaghetti mit fein geschnittenen Zwiebeln, halbierten Kirschtomaten, feinblättrigem Knoblauch, Basilikumblättern, roten Paprikaflocken, Salz und Pfeffer in eine große Pfanne gegeben. Pro 340 g Nudeln fügt man ungefähr 900 ml Wasser hinzu. Die Menge sollte nicht zu groß sein, da ansonsten die Soße verwässert oder die Nudeln matschig werden. Die Mischung wird für rund zehn Minuten unter regelmäßigem Rühren stark erhitzt. Wenn die Nudeln gar sind, sollte das Wasser verkocht und eine sämige Soße entstanden sein. Vor dem Servieren noch mit Basilikumblättern, etwas Olivenöl und frisch geriebenem Parmesan verfeinern, mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig ist die neue 10-Minuten-Terrine.

Inzwischen gibt es viele Variationen – etwa mit Fisch und Meeresfrüchten, verschiedenen Gemüsesorten, Rucola, Kräutern oder Pesto. Statt Wasser können auch Brühe, Tomatensaft oder passierte Tomaten verwendet werden. Ein Schuss Wein, Sahne oder Kokosmilch sorgt bei cremigen Soßen für eine besondere Note. Wer experimentierfreudig ist, kann auch Reis oder Quinoa mit ausgewählten Zutaten in einem Topf zubereiten.

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