Küchentipp

Rote Bete: So färbt sie nicht

Marlies Wiedenhaupt
Marlies Wiedenhaupt Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Rote Bete
Soll Rote Bete gekocht werden, gibt man das Gemüse ungeschält in den Topf – dann bleibt der rote Saft in der Knolle. Foto: Adobe Stock

Rote Bete ist gesund, schmackhaft und saftig. Dass das Gemüse auch zum Färben geeignet ist, hat jedoch nicht nur Vorteile. Wir haben die besten Tipps gesammelt, wie unerwünschtes Abfärben vermieden werden kann.

Der Saft der Roten Bete färbt unerbittlich alles: Das kann man sich in der Osterzeit zunutze machen, um Eier auf natürliche Weise zu färben, aber in anderen Situationen ist das eher störend.
Empfohlen wird in unterschiedlichen Foren vor allem, sich der Zubereitung der gesunden Knollen nicht ohne Gummihandschuhe zu nähern.

Will man sie roh anrichten, geht man folgendermaßen vor: Die Knolle vor sich auf ein Schneidebrett legen. Dann schneidet man von oben nach unten mit einem mittelgroßen Kochmesser den Stiel- und Wurzelansatz ab. Wichtig ist dabei, kein Sägemesser zu nehmen, denn das reißt viel ein, und der rote Saft tritt aus. Anschließend befreit man den Rest der Knolle rundherum mit einem Sparschäler von der Schale. Von dem Gemüse kann man dann einfach dünne Scheiben herunterschneiden – oder es in Würfel schneiden.

Soll die Rote Bete gekocht werden, gibt man das Gemüse ungeschält in den Kochtopf. Ist die Knolle gar, wird sie unter kaltem Wasser abgeschreckt und erst dann geschält und geschnitten.
Aber auch für diejenigen, die nicht mit Plastikhandschuhen arbeiten mögen, gibt es Methoden, um verfärbte rote Hände wieder sauber zu bekommen: Die Hände sofort danach mit Zitronensaft oder der inneren Seite einer ausgepressten Zitronenschale abreiben und sie anschließend mit Geschirrspülmittel und warmem Wasser gründlich abwaschen. Bei sehr hartnäckiger Verschmutzung kann man noch eine Bürste zu Hilfe nehmen.

Auch ein selbst hergestelltes Peeling entfernt rote Verfärbungen an den Händen. Dazu mischt man einen Esslöffel Milch mit einem Esslöffel Zucker oder feinem Salz und massiert mit dem Peeling ein paar Minuten die Hände. Das hat zudem den Nebeneffekt, dass die Hände nicht nur von den roten Flecken befreit, sondern auch noch streichelzart und gepflegt werden. Nach einigen Minuten das Peeling mit warmem Wasser abspülen.

Diese Methoden funktionieren auch bei Verfärbungen durch andere Lebensmittel wie zum Beispiel Kirschen und Rotkohl.

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