U-Boot-Fall

Peter Madsen bekennt sich schuldig

dodo/Ritzau
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Das Kopenhagener Stadtgericht Foto: Scanpix

Der 47-Jährige will nicht länger auf Freispruch plädieren, will aber am Berufungsgericht nun eine Strafmilderung erwirken. Das Gericht in Kopenhagen hatte Madsen für den Mord an Kim Wall zu lebenslanger Gefängnisstrafe verurteilt.

U-Boot-Kapitän Peter Madsen will im Fall der getöteten Journalistin Kim Wall nicht länger auf Freispruch plädieren.

Während des gesamten Prozesses im Kopenhagener Stadtgerichts hatte Madsen sich für nicht schuldig bekannt, Wall gefoltert und getötet zu haben. Dies will er nun laut einem Twitter-Post der Kopenhagener Staatsanwaltschaft nicht mehr tun.

Damit wird das Östliche Landesgericht, an dem Madsen gegen seine Verurteilung zu lebenslanger Haft in Berufung gehen will, nur noch über das Strafmaß entscheiden und nicht mehr über die Schuldfrage. Der Verurteilte will nun nur noch versuchen, seine Strafe abzumildern.

Der 47-Jährige wurde am 25. April vom Gericht in Kopenhagen schuldig gesprochen, Kim Wall getötet, sexuelle misshandelt und ihre Leiche geschändet zu haben.

Mehr lesen