EU

Løkke sieht positive Bewegung bei den Brexit-Verhandlungen

cvt/Ritzau
Brüssel
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Lars Løkke Rasmussen
Lars Løkke Rasmussen am Freitag in Brüssel. Foto: Scanpix

Dänemarks Regierungschef spricht nach einem Treffen mit Großbritanniens Premierministerin in Brüssel von einer vernünftigen Entwicklung und gegenseitigem Vertrauen.

Dänemarks Regierungschef, Staatsminister Lars Løkke Rasmussen (Venstre), sieht nach einem Gespräch mit der britischen Premierministern Theresa May die Brexit-Verhandlungen auf einem guten Weg. In Brüssel war er im Rahmen eines Treffens mit sechs EU-Partnern aus dem östlichen Europa mit May zusammengetroffen.

„Ich denke, dass es viele gute Zeichen dafür gibt, dass die Dinge sich, geprägt von einem hohen Maß an Vertrauen, vernünftig entwickeln“, so Løkke. Auf dem Treffen mit den ehemaligen Sowjet-Ländern unterrichtete May ihren dänischen Amtskollegen über ihre Einschätzung der Brexit-Verhandlungen. „Ich bin guter Hoffnung und erlebe eigentlich, dass alle daran interessiert sind, in Gang zu kommen“, sagt Løkke. Es sei schließlich eine „harte Deadline“, die sich nähere.

Die EU-Staaten hatten zuvor „ausreichende Fortschritte“ in der ersten Verhandlungsphase gefordert, bevor sie über die Zukunft sprechen wollten. Zu dieser zählt für sie auch der Wirtschaftsraum.

In der ersten Phase geht es um die Rechte von EU-Bürgern in Großbritannien nach dem Brexit, um die Grenzfragen auf der irischen Insel und eine Haushaltsauflösung zwischen EU und Großbritannien. Ursprünglich sollte bereits im Oktober grünes Licht zum Eintritt in Phase zwei gegeben werden. Doch daraus wurde nichts. Das neue Ziel ist ein Gipfeltreffen am 14. und 15. Dezember in Brüssel.

Løkke hoffe darauf, dass es dann in die nächste Phase gehen kann, sagte er am Freitag. Doch dazu müssten nachhaltige und nachvollziehbare Beschlüsse her.

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