Fahrprüfung

Rentner sollen Wartezeiten verkürzen

ritzau/jt
Kopenhagen
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Extra Mitarbeiter und Vertretungsstunden für pensionierte Fahrprüfer sollen nun die Wartezeiten zur Fahrprüfung verkürzen. Durch das Gesetz, dass bereits 17-Jährige ihren Führerschein machen dürfen, sind die Wartezeiten länger geworden.

Extra Mitarbeiter und Vertretungsstunden für pensionierte Fahrprüfer sollen nun die Wartezeiten zur Fahrprüfung verkürzen. Durch das Gesetz, dass bereits 17-Jährige ihren Führerschein machen dürfen, sind die Wartezeiten länger geworden.

Mit einem neuen Plan möchte die dänische Polizei die Wartezeiten auf Fahrprüfungen verkürzen. „Wir werden rund 30 Mitarbeiter anheuern, die so lange bei uns arbeiten, bis die Wartezeiten wieder ein Normalniveau erreicht haben”, erzählt Erik Terp, Chef vom polizeilichen Verkehrszentrum.

Die besagten 30 Mitarbeiter sind größtenteils pensionierte Fahrprüfer, die als Vertretung einspringen. Darüber hinaus werden neun Prüfer des Heeres an die Polizei „ausgeliehen”. Sonnabends werden nun auch Fahrprüfungen durchgeführt, was die Wartezeiten bis zum Jahr 2018 normalisieren soll. Ab Januar dieses Jahres durften 17-Jährige, wie in Deutschland, ihren Führerschein machen. Das führt zu längeren Wartezeiten für Prüfungen. Doch auch die hohe Anzahl von nicht bestandenen Prüfungen sind mitverantwortlich für längere Wartezeiten.

“Wiederholungen von Prüfungen verschwenden die Zeit, Geld und Nerven – sowohl von Schülern, Fahrlehrern und Prüfern. Es ist demnach wichtig, dass die Schüler erst zur Prüfung kommen wenn sie bereit sind”, so Terp.

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