Jahreshauptversammlung

2017 war das beste Jahr in Kreditbankens Geschichte

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Aabenraa
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Die Arena Aabernaa war bei der Jahreshauptversammlung der Kreditbank voll gefüllt von den Aktionären. Foto: Karin Riggelsen

Aus dem Jahresbericht des Vorsitzenden: Ein äußerst zufriedenstellendes Jahr. Das Konzept gehe auf für mehr und mehr Bürger in Nordschleswig.

Erstmalig hat die Kreditbank am Mittwoch ihre Jahreshauptversammlung in der neuen Arena Apenrade abgehalten. Schlicht deshalb, weil mit mittlerweile 5.800 Aktionären kein Platz mehr in der Sønderjyllandshalle sei, so der Vorstandsvorsitzende Ulrich Jansen in seinem Jahresbericht. Er erinnerte daran, dass im vergangenen Monat das 2017-Ergebnis mit 75,6 Millionen Kronen überaus zufriedenstellend war und eine Verzinsung des Eigenkapitals mit 15,4 Prozent möglich gemacht hat.

Das Konzept gehe auf für mehr und mehr Bürger in Nordschleswig. Dank Kundenempfehlungen habe die Bank im vergangenen Jahr insgesamt 2.310 neue Kunden begrüßen können: Das seien im Schnitt an jedem Banktag zehn neue Kunden gewesen. Er rief somit das Jahr 2017 als das beste in der Geschichte der Kreditbank aus. Jansen erläuterte den geschäftmäßigen Fokus in drei Hauptpunkten.

Rentables Wachstum und stabile Kapitalverhältnisse

Zum einen will die Bank rentables Wachstum und stabile Kapitalverhältnisse für die vielen Aktionäre schaffen. Rentables Wachstum bedeute eine stabile, robuste und somit zukunftsgesicherte Bank. Man wolle weiterhin unter den zehn Top-Banken des Landes bleiben, wenn es um Einkünfte per Ausgabe gehe, konkret: gerne zwei Kronen einnehmen, sobald eine Krone ausgegeben wird.

Zum zweiten und vor allem im Dienste der Kunden will die Bank den Kundenanforderungen an eine Bank entgegenkommen: Im vergangenen Jahr sei das Eigenkapital auf etwa eine halbe Milliarde Kronen gestiegen. So werde man fortfahren, sodass auch künftig vernünftige saftige Dividenden ausbezahlt werden können. Auch wolle man weiterhin den persönlichen Kontakt zum Kunden pflegen. Einen Seitenhieb schickte er auch an die vielen anderen Banken, die durch Einsparungen den Kundenkontakt auf ein Minimun reduziert hatten.

Zu guter Letzt will die Bank ihren Mitarbeitern ein guter Arbeitsplatz sein. Diese seien das „Schmiermittel“ im laufenden Bankmotor, die die Werte der Bank vermittelten.
Jansen erklärte schließlich, das Gehalt von Direktor Lars Frank Jensen sei im vergangenen Jahr um 100.000 Kronen auf 2,5 Millionen gestiegen.

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