Bilanz 2017

Kreditbank erzielt Gewinn von 75,6 Millionen Kronen

Anke Haagensen
Anke Haagensen Lokalredakteurin
Apenrade/Aabenraa
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Kreditbanken in Apenrade. Foto: Paul Sehstedt

Durch das gute Ergebnis des Apenrader Geldinstituts erhalten die Aktionäre 30 statt 25 Prozent Dividende. Insgesamt wurden 2.310 neue Kunden gewonnen.

Die Apenrade Kreditbank schließt das Geschäftsjahr 2017 mit einem Gewinn von 75,6 Millionen Kronen ab. Gestern wurde dem Vorstand des Geldinstituts die endgültige Jahresabrechnung vorgelegt, die sogar etwas besser ausfällt, als noch vor Wochen vermutet. Dass die Bilanz ziemlich gut ausfallen würde, zeichnete sich schon seit Längerem ab. Bei der Dreivierteljahresbilanz lag die Kreditbank mit einem Gewinn von 56,6 Millionen schon in dem Bereich, der für die Endabrechnung angepeilt war. Im Januar hatte die Bank der Börsenaufsicht mitgeteilt, dass sie das Jahr 2017 wahrscheinlich mit einem Gewinn von 75 Millionen Kronen abschließen würde. Tatsächlich wurde diese Erwartung noch übertroffen.

„Es soll kein Zweifel daran herrschen, dass ich mit dem Ergebnis für 2017 zufrieden bin”, sagt Bankdirektor Lars Frank Jensen. Insbesondere die Hintergründe des guten Ergebnisses stimmen ihn zufrieden. „Die Konjunktur und der Wertpapiermarkt haben uns ganz gewiss zusätzlichen Rückenwind gegeben, aber ich freue mich sehr darüber, dass das eigentliche Bankgeschäft auch Rückenwind gehabt hat. Unsere Einlagen sind mit neun Prozente gestiegen und unsere Ausleihen mit fünf Prozent. Beides ist das Ergebnis dessen, dass wir 2017 merkbar Kunden hinzugewonnen haben. Ganz konkret haben wir 2.310 neue Kunden begrüßen können. Das sind durchschnittlich zehn neue Kunden pro Öffnungstag”, so der Bankdirektor.

Aktionäre dürfen sich freuen

Das gute Ergebnis kommt den Aktionären zugute. Die Dividende wird von derzeit 25 auf 30 Prozent angehoben. Darüber hinaus wird das Eigenkapital natürlich beträchtlich gestärkt.

„Die Stärkung des Eigenkapitals oder der Kapitalgrundlage, wenn man so will, schätzen wir in diesen Jahren wichtiger ein denn je, obwohl die Kreditbank im Vorwege schon über ein starkes Eigenkapital verfügt. Aus zweierlei Gründen ist das wichtig: Erstens, weil ein starkes Eigenkapital für weiteres Wachstum eine Voraussetzung ist und zweitens, weil wir einer Zukunft entgegensehen, in der Regulierungen und neue Kapitalforderungen es erfordern, dass die Geldinstitute stärker werden”, sagt Lars Frank Jensen.

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