Zwischen Alsen und Ærø

Vermisster Taucher tot aufgefunden

Ritzau/hm/dodo
Kopenhagen
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Der Einsatz wird von der Dannebrog aus koordiniert Foto: Scanpix

Die Leiche des 21-jährigen Sporttauchers ist am Sonntagabend zwischen Alsen und Ærø gefunden worden. Rettungskräfte aus Dänemark und Deutschland suchten stundenlang nach dem vermissten Mann.

Der seit Sonntagnachmittag vermisste Sporttaucher ist noch am selben Abend tot in den Gewässern zwischen Alsen und Ærø gefunden worden. Mehr als fünf Stunden hatten die Rettungskräfte aus Deutschland und Dänemark nach dem 21-jährigen Mann aus Morud in der Nähe von Odense gesucht. Kurz vor 20 Uhr fanden Taucher den leblosen Körper.

Die Suche nach ihm hatte kurz nach 14.30 Uhr im Seegebiet zwischen Alsen und Fünen begonnen. Ein Rettungshubschrauber und mehrere Schiffe sowie Taucher beteiligen sich. Dem Operationszentrum der Streitkräfte zufolge waren vier Personen mit einem Boot unterwegs, von drei Personen, die tauchten, kam einer nicht mehr an die Oberfläche.

Mehrere Schiffe im Einsatz

Die Marineheimwehr setzt die beiden Schiffe „Budstikken“ und „Luna“ ein, die mit Gummibooten ausgestattet sind. Von deutscher Seite boten der Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ und ein weiteres Schiff Hilfe an. Die Suche wird vom königlichen Schiff „Dannebrog“ aus geleitet, das sich auf einer Übungsfahrt im Seegebiet befindet.

Ziel des Tauchgangs war ein deutsches Torpedoboot aus dem Zweiten Weltkrieg in 32 Meter Tiefe. Auf dem Weg zum Wrack hatte der junge Mann nach Angaben der Polizei mit Handzeichen zu erkennen gegeben, dass er zurück an die Oberfläche wolle. Die anderen beiden setzten den Tauchgang kurz fort, tauchten auf, fanden ihren Kameraden nicht und lösten Alarm aus.

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