Interreg-Projekt

Grenzüberschreitend fit für Jobs

Monika Thomsen
Monika Thomsen Journalistin
Tondern/Tønder
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Die Kommune Tondern will auch für deutsche Arbeitnehmer attraktiv sein. Foto: Archiv

Die Kommune Tondern und der Kreis Nordfriesland streben auf dem Arbeitsmarkt mehr Mobilität an. Das Interreg-Projekt hat ein Gesamt-Volumen von 15,6 Millionen Kronen.

Die Kommune Tondern und der Kreis Nordfriesland möchten im Rahmen eines neuen gemeinsamen Vorstoßes Arbeitskräfte grenzüberschreitend mobil machen. Im Strategieplan der Kommune Tondern (2016-2019) gehört „die deutsche Verbindung“ zu einer der Visionen. Darin wird Tonderns Grenznähe als einzigartige strategische Möglichkeit hervorgehoben.

„Nordfrieslands Kreispräsident Heinz Maurus und ich haben auf einem Treffen die Möglichkeiten und Herausforderungen erörtert“, lenkt Bürgermeister Henrik Frandsen (V) den Blick zurück. Aus den Bemühungen hervorgegangen ist das Interreg-Projekt Fit4Jobs @WaddenC , das die anhaltende Beschäftigung und die grenzüberschreitende Mobilität auf dem Arbeitsmarkt fördern soll.

„Es handelt sich um ein spannendes Projekt. Ich glaube, es kann dazu beitragen, bei uns den Mangel an Arbeitskräften mit abzuhelfen. Für die deutschen Mitarbeiter ist es attraktiv hier zu arbeiten“, erklärt Bürgermeister Henrik Frandsen.

Das dreijährige Vorhaben, das mit Interreg-Mitteln in Höhe von 9,3 Millionen Kronen unterstützt wurde, hat ein Gesamt-Volumen von 15,6 Millionen Kronen. Tondern bringt sich mit 2,5 Millionen ein, wobei 1,2 Millionen Kronen dem internen Zeitverbrauch zuzuordnen sind. Der Stadtrat bezieht auf seiner Sitzung am Mittwoch Stellung zu dem Projekt , bei dem das Exporthaus die Fäden in der Hand halten soll.

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