Handball

Eigengewächs auf der Suche nach mehr Spielzeit

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Sonderburg/Sønderborg
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SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen begrüßt den Schritt von Nikolai Keller. Foto: Karin Riggelsen

Die SønderjyskE-Handballer und Kreisläufer Nikolai Keller gehen zur neuen Saison getrennte Wege. Die fehlende Aussicht auf Einsatzminuten haben den in der abgelaufenen Saison noch zur U18 gehörenden Keller zu dem Schritt bewegt. Keller trägt für die kommenden zwei Spielzeiten das Trikot vom Lokalrivalen TM Tønder.

Die Wege von Nikolai Keller und den SønderjyskE-Handballern haben sich getrennt. Der in der abgelaufenen Saison als U18-Spieler bereits zur Liga-Mannschaft gehörende Keller hat lange Aussichten auf Spielzeit gehabt, und eine Trennung ist entsprechend folgerichtig. Die Aussichten beim neuen Verein, dem Lokalrivalen TM Tønder, voraussichtlich in der 1. Division, mehr zum Zuge zu kommen, geben dem Wechsel Sinn.

„Keller hat eine gute Entwicklung durchgemacht, aber der Weg zu konstanten Einsatzminuten ist immer noch weit. Wobei man nicht außer acht lassen darf, dass Keller immer noch ein sehr junger Spieler ist, der gerade seine ersten Schritte im Erwachsenenhandball angeht. Deshalb unterstützen wir seinen Schritt, in einem anderen Verein seine Entwicklung fortzusetzen“, so SønderjyskE-Trainer Kasper Christensen, der auf ein Wiedersehen in Hellblau hofft.

„Meine Zeit bei SønderjyskE war unglaublich lehrreich und eine große Herausforderung. Ich habe mich jetzt aber bereit für eine neue Herausforderung und einen neuen Verein gefühlt“, so Nikolai Keller, seine Entscheidung zum Wechsle für zwei Spielzeiten zu TM Tønder erklärend.

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