Fussball

Trainerwechsel beim FC Sydvest

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Tondern/Tønder
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Jacob Stolberg nutzte auch die Erfahrung aus seiner SønderjyskE-Zeit nicht, um der Entlassung zu entkommen. Foto: Karin Riggelsen

Jacob Stolberg ist nicht mehr Trainer der Fußballer des FC Sydvest. Die ausbleibenden Erfolge in der Aufstiegsrunde der 2. Division wurden dem ehemaligen SønderjyskE-Kicker laut Vereinsvorstand zum Verhängnis. Torwarttrainer Kim Munch übernimmt erneut Interimsweise.

Die Verantwortlichen der Fußballer des FC Sydvest in der 2. Division haben den Mechanismen des Fußballgeschäfts entsprechend gehandelt und nach ausbleibenden Ergebnissen in der Aufstiegsrunde der 2. Division Trainer Jacob Stolberg den Laufpass gegeben.

„Der Vorstand war sich einig, dass der Truppe neue Energie gefehlt hat. Die Trennung ist komplett undramatisch abgelaufen und wir sind Jacob für seinen Einsatz unglaublich dankbar. Das hat die Entscheidung umso schwerer gemacht, aber sie war unumgänglich“, so der Sydvest-Vorstand.

Stolberg selbst hat die Trennung ebenfalls als undramatisch eingestuft, wenngleich die fehlenden Ergebnisse ihn nicht überrascht haben.

„Ich habe ja die erste Anfrage nicht ohne Grund abgelehnt. Die Aufstiegsrunde ist ein ordentlicher Brocken für einen Verein wie dem FC Sydvest mit seinen Voraussetzungen. Die Befürchtungen haben sich dann leider bestätigt. Wir können uns aber weiterhin in die Augen schauen“, so Stolberg, der fortan als Scout für den Verein tätig sein wird.

Bis zum Sommer übernimmt erneut Torwarttrainer Kim Munch die Verantwortung und erhält von Peter Jepsen und Hans Henrik Andreasen Unterstützung.

Mit der Trainer-Karriere hat der ehemalige SønderjyskE-Profi Jacob Stolberg aber noch lange nicht abgeschlossen.

„Das war eine lehrreiche Zeit, die mich einen großen Schritt in meiner Trainer-Karriere weiter gebracht hat. Ich will gerne weiter Trainer sein und auch gerne von dem was ich im Fußball mache leben können. Bis zum Sommer bleibe ich aber für den FC Sydvest tätig. Ich bin eben ein Vereinsmensch“, so Jacob Stolberg bereits vorausblickend.

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