La Palma

Haus im Lavastrom: Das Ende eines Wunders

Haus im Lavastrom: Das Ende eines Wunders

Haus im Lavastrom: Das Ende eines Wunders

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Skærbæk/La Palma
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Noch am 23. September sah es so aus, als wenn das Haus verschont bleiben würde. Nun ist es anders gekommen. Foto: Pool/Reuters/Ritzau Scanpix

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Vermutlich hofften viele beim Anblick des Fotos, dass der Vulkan Cumbre Viejo auf La Palma auch weiterhin das kleine Haus verschonen möge. Nun ist es anders gekommen.

Ein kleines Haus auf der Insel La Palma ist in den vergangenen Tagen zu einer Berühmtheit geworden, denn es entkam dem Lavastrom des Cumbre Viejo, der sich entschied, das Haus zu verschonen und drumherum zu fließen. Das Bild, das entstand, ging um die Welt. Doch nun berichtet der Sender „TV Syd“: Die Lava hat die Lücke geschlossen, das Haus ist weg.

Dies geschah, so Hausbesitzer Rainer Cocq, in der Nacht zu Montag. Familie Cocq hat laut „TV Syd“ das Geschehen von Skærbæk bei Fredericia verfolgt.

Vor 30 Jahren selbst gebaut

Noch vor fünf Tagen sah es wie ein Wunder aus, als das Haus inmitten frischer Lava noch unversehrt stand. Das Wunder fand sein Ende in der Nacht zu Montag. Yenny Cocq, die Tochter von Rainer Cocq, erhielt ein Bild vom Lavastrom, der das Haus unter sich begrub, das die Familie vor 30 Jahren selbst gebaut hatte. Mit Einheimischen zusammen begann sie damals Wein anzubauen.

Die Gedanken der Familie, berichtet „TV Syd", richteten sich in den vergangenen Tagen an die Einheimischen. „Wir haben Glück, hier zu sitzen und nicht auf einem Lavaflecken“ so Rainer Cocq.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
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