Politiker einig

Härteres Vorgehen gegen Schwarzarbeit

Härteres Vorgehen gegen Schwarzarbeit

Härteres Vorgehen gegen Schwarzarbeit

hee/Ritzau
Kopenhagen
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Foto: dpa

Das Folketing hat sich auf ein härteres Vorgehen gegen Schwarzarbeit geeinigt. Die Steuerbehörde Skat wird mit weiteren Befugnissen zur Bekämpfung der illegalen Arbeit ausgestattet.

Regierung und Oppositionsparteien plus Dänische Volkspartei haben sich auf ein härteres Vorgehen gegen Schwarzarbeit verständigt. Der Steuerbehörde werden weitgehendere Befugnisse zur Kontrolle gegeben, um der Schattenwirtschaft zu Leibe rücken zu können. Zu den neuen Initiativen zählt die Möglichkeit, dass die Steuerbehörde Unternehmen die Nutzung einer digitalen Verkaufsregistratur auferlegen kann, wenn der Verdacht besteht, dass Summen unter dem Ladentisch verschwinden, statt in der Kasse eingetippt zu werden.

Deshalb sollen in ausgewählten Branchen Verkaufsregistriersysteme obligatorisch werden. Einig sind sich die Parteien auch darüber, dass die bisher geltende Grenze von Barzahlungen an Unternehmen von derzeit 10.000 auf 8.000 abgesenkt wird. Der Zahler von Beträgen für geleistete Arbeiten oder Dienstleistungen kann künftig für unterbliebene Versteuerung haftbar gemacht werden.

Man kann der Haftbarmachung entgehen, wenn man eine ordnungsgemäße Rechnung vorweisen kann. In Zeiten von neuen digitalen Zahlungsmöglichkeiten wie MobilePay müssen Unternehmen künftig der Steuerbehörde weitgehender Zugang zu den bei den Transaktionen aufgezeichneten Daten geben.

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