Politik

Neue Regierungschefin, neue Minister, neue Ministerien

Neue Regierungschefin, neue Minister, neue Ministerien

Neue Regierungschefin, neue Minister, neue Ministerien

Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Mette Frederiksen, gefolgt von ihrem Team auf Amalienborg. Foto: Mads Claus Rasmussen / Ritzau Scanpix

Am Donnerstagvormittag stellt die neue Regierungschefin Dänemarks, Mette Frederiksen (Sozialdemokraten), ihr Kabinett vor. Benny Engelbrecht aus Nordschleswig wird Verkehrsminister (Transportminister). Nachfolgend die MInisterliste:

  1. Staatsministerin: Mette Frederiksen
  2. Finanzminister: Nicolai Wammen
  3. Außenminister: Jeppe Kofod
  4. Justizminister: Nick Hækkerup
  5. Sozial- und Innenministerin: Astrid Krag
  6. Steuerminister: Morten Bødskov
  7. Minister für Klima, Energie und Versorgung: Dan Jørgensen
  8. Minister für Lebensmittel, Fischerei, Gleichstellung und nordische Zusammenarbeit: Mogens Jensen
  9. Minster für Gesundheit und Ältere: Magnus Heunicke
  10. Verkehrsminister: Benny Engelbrecht
  11. Minister für Entwicklungszusammenarbeit: Rasmus Prehn
  12. Kinder- und Unterrichtsministerin: Pernille Rosenkrantz-Theil
  13. Verteidigungsministerin: Trine Bramsen
  14. Ausbildungs- und Forschungsministerin: Ane Halsboe-Jørgensen
  15. Wirtschaftsminister (Erhvervsminister): Simon Kollerup
  16. Ausländer- und Integrationsminister: Mattias Tesfaye
  17. Beschäftigungsminister: Peter Hummelgaard
  18. Wohnungsminister: Kaare Dybvad
  19. Umweltministerin: Lea Wermelin
  20. Kultur- und Kirchenministerin: Joy Mogensen

  • Da es sich um eine sozialdemokratische Minderheitenregierung handelt, sind alle Minister Sozialdemokraten.
  • Von den 20 Ministerposten werden 7 von Frauen bekleidet.
  • Jesper Petersen, Sozialdemokrat aus Nordschleswig, in Hammelev bei Vojens aufgewachsen, wird neuer politischer Sprecher der Partei.

Simon Kollerup erreicht Amalienborg, wo Mette Frderiksen die neue Regierung präsentieren wird. Foto: Mads Claus Rasmussen/Ritzau Scanpix

Laut des Gewerkschaftsblattes 3F liegt das Durchschnittsalter des neuen Kabinetts bei 41,8 Jahren – damit ist es das jüngste seit vielen Jahren. Der jüngste Minister ist Simon Kollerup aus Nordjütland, der als Wirtschaftsminister (erhvervsminister) in der Regierung dienen wird. Der älteste ist Mogens Jensen mit 55 Jahren, er führt das Ministerium für Lebensmittel, Fischerei, Gleichstellung und nordische Zusammenarbeit. Insgesamt sind 9 der 20 Minister unter 40 Jahren.

Diese Ministerien ändern den Zuschnitt, diese bleiben, wie sie sind

Die bisherige Regierung unter Regierungschef Lars Løkke Rasmussen setzte ihre Politik über 22 Ministerien durch. Das neue Kabinett um Mette Frederiksen verteilt sich auf 20 Ministerien. Die Zahl der Ministerien schrumpft ein wenig. Bei 13 Ministerien bleibt der alte Name erhalten, folgende Veränderungen gibt es:

  1. Das Wohnungsministerium ist neu geschaffen worden.
  2. Das Umweltministerium wird eigenständig (vorher Umwelt- und Lebensmittelministerium.
  3. Das Ministerium für Lebensmittel, Fischerei, Gleichstellung und nordische Zusammenarbeit erhält den Bereich Lebensmittel.
  4. Das Ministerium für Gesundheit und Ältere entsteht durch eine Zusammenlegung. Das Ressort Ältere war zuvor ein eigenes Ministerium.
  5. Das Sozialressort wandert vom ehemaligen Kinder- und Sozialministerium zum Innenministerium. Es entsteht das Sozial- und Innenministerium.
  6. Das alte Ministerium für Verkehr, Bauen und Wohnen schrumpft zum Verkehrsministerium; das Ressort Wohnen wird zu einem eigenständigen Ministerium (s.o.).
  7. Das neue Kinder- und Unterrichtsministerium entsteht ebenfalls aus einer Zusammenlegung; das Unterrichtsministerium war unter der Regierung Lars Løkke Rasmussens eigenständig.

Hier bleibt es beim Alten:

  1. Staatsministerium
  2. Finanzministerim
  3. Außenministerium
  4. Justizministerium
  5. Steuerministerium
  6. Ministerium für Klima, Energie und Versorgung
  7. Ministerium für Entwicklungszusammenarbeit
  8. Verteidigungsministerium
  9. Ausbildungs- und Forschungsministerium
  10. Wirtschaftsministerium
  11. Ausländer- und Integrationsministerium
  12. Beschäftigungsministerium
  13. Kultur- und Kirchenministerium
  • Elf der ernannten Minister sind neu in ihrem Amt und hatten in der Vergangenheit keine Ministerposten inne.
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