Gesundheitswesen

Zu wenige Fachärzte: Danske Regioner erhöhen Druck

Zu wenige Fachärzte: Danske Regioner erhöhen Druck

Zu wenige Fachärzte: Danske Regioner erhöhen Druck

jrp/Ritzau
Kopenhagen
Zuletzt aktualisiert um:
Stephanie Lose
Stephanie Lose Foto: Region Syddanmark

Die Fachärzte zieht es vor allem in die Großstädte. Erste Gegenmaßnahmen haben nicht ausgereicht, jetzt wollen die dänischen Regionen nachbessern.

Vielen kleineren Krankenhäusern im Land fehlen Fachärzte. Die großen Krankenhäuser in Kopenhagen, Odense und Aalborg sind große Magneten für die Mediziner. Um das zu verhindern, haben die Regionen schon 2016 beschlossen, die Zahl der Spezialärzte an den großen Kliniken zu begrenzen. Das half jedoch nicht, weil die Zahl zu hoch angesetzt war und dort weiterhin Ärzte angestellt werden konnten.

„Der Wohnort darf für die Qualität der Behandlung nicht ausschlaggebend sein. Allen Bürgern im Land muss es möglich sein, Zugang zu Fachärzten in ihren Krankenhäusern zu bekommen”, erklärte Stephanie Lose (Venstre), stellvertretende Vorsitzende des Regionsverbandes Danske Regioner.

Auf dem Vorstandstreffen von Danske Regioner am Donnerstag wurde jetzt beschlossen, dass es weitere Verschärfungen geben soll.
„Es hat sich gezeigt, dass der bisherige Deckel auf dem Ärztetopf nicht ausreichte. Deshalb regulieren wir die Fachärztezahl jetzt mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln”, berichtet Stephanie Lose.

Sie macht jedoch deutlich, dass auch die Kommunen in der Verantwortung seien und mit eigenen Mitteln dafür sorgen müssten, dass die Bürger ausreichend mit den Ärztespezialisten versorgt würden.

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