Technischer Ausschuss

Vorschlag: Mit fliegendem Handel Innenstadt beleben

Vorschlag: Mit fliegendem Handel Innenstadt beleben

Vorschlag: Mit fliegendem Handel Innenstadt beleben

Karin Friedrichsen
Karin Friedrichsen Journalistin
Hadersleben/Haderslev
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Der Wochenenmarkt in Hadersleben wird am Graben abgehalten. Foto: Karin Friedrichsen

Warenverkauf aus dem Fahrzeug oder Bauchladen heraus: Zwei Ausschüsse sagten Ja und hoffen auf positive Resonanz vom Stadtrat.

Der mobile Straßenverkauf in Hadersleben, Woyens und Gramm könnte neuen Schwung bekommen, wenn der Stadtrat am 26. Juni einem vom Ausschuss für Plan und Umwelt und Finanzausschuss befürworteten Vorschlag zustimmt. Unter der Bedingung, dass die polizeiliche Genehmigung vorliegt, könnten die fliegenden Händler ab 1. Juli ihre Waren feilbieten auf öffentlichem Straßen, Plätzen und Anlagen.

Dem Trend der Zeit folgen

„Wir bekommen vermehrt Anfragen und wollen gerne dem Trend der Zeit folgen. Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit mehr Leben in der Innenstadt zu schaffen“, sagt Thomas Vedsted (Liberale Allianz). Vedsted ist kommissarischer Ausschussvorsitzender und erläutert, dass auf der jüngsten Sitzung beschlossen wurde, mobilen Händlern, die aus kleinen Fahrzeugen heraus ihre Waren verkaufen, bessere Geschäftsbedingungen zu bieten. Der Finanzausschuss stimmte auch dem Vorhaben zu.

Straßenverkauf ab Juli

Der Verkauf von Eis, Getränken, Erdbeeren und Snacks aus mobilen Läden könnte dann noch in diesem Sommer zugelassen werden. Die Verwaltung hat unter anderem vorgeschlagen, dass für einen Laden von unter 2,5 Quadratmetern 700 Kronen pro Monat bezahlt werden müssten.

Betreiber von Verkaufsständen, die eine Größe von über 2,5 Quadratmetern haben, werden voraussichtlich eine Standmiete von 1.000 Kronen monatlich leisten müssen. Gegenwärtig bezahlen Straßenverkäufer eine Miete von 499 Kronen pro Tag. Die aktuelle Standgebühr für Händler die regelmäßig auf den Wochenmarkt in Hadersleben kommen, beträgt Halbjährlich 106 Kronen pro Quadratmeter Standfläche.

Beim Wochenmarkt ändert sich nichts

Genau wie bei Außengastronomie wird der Straßenverkauf gegebenenfalls sonntags bis donnerstags von 8 bis 23 Uhr und freitags und sonnabends von 8 bis 24 Uhr zugelassen werden.

Die Kommune wird sich nicht in das Warensortiment der Händler einmischen. Nur bei dem Wochenmarkt, der dienstags und freitags auf dem Graben in Hadersleben durchgeführt wird, halten die Politiker daran fest, dass lediglich Produkte, die aus der Landwirtschaft kommen, Fischerzeugnisse, Gärtnereien und Kunsthandwerk, feilgeboten werden dürfen.

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