Nordschleswig kompakt

Dieses und jenes aus Nordschleswig

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Nordschleswig
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Sønderjyllands Symfoniorkester präsentiert das neue Saisonprogramm im Alsion. Foto: SSO

Nachrichten und Termine für den ganzen Landesteil aus Politik, Wirtschaft und Kultur.

Dienstag, 19. März

Neue Saison: Start im Alsion

Sonderburg Auf ins neue Saisonprogramm: Die Musiker des Sønderjyllands Symfoniorkester laden alle Freunde des Sinfonieorchesters zur Saisonvorstellung ein. Am Sonnabend, 6. April, wird das neue Programm im Sonderburger Alsion vorgestellt. Mit musikalischen Einlagen, kleinen Verköstigungen und einem geöffneten Abonnentenschalter. „Bei der Gelegenheit legen wir unseren Fokus auf die Saison 2019/2020 und nicht zuletzt auf unsere Partnerschaft mit unserem Publikum, denn darum dreht es sich schließlich“, so die Orchesterleitung in der Einladung. In der kommenden Saison wird Johannes Wildner seinen Dienst als Dirigent antreten, der neue Mann an der Spitze ist für drei Jahre verpflichtet worden. Der Saisonauftakt findet im Künstlerfoyer und im Konzertsaal statt. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und dauert zwei Stunden.

Spruch des Tages

„Ich habe erneut darum gebeten, nicht nur den eigenen Halbmond zu betrachten sondern den Vollmond.“ BDN-Chef Hinrich Jürgensen mit Blick auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Montag, 18. März

„Die Schönen und das Biest“

Apenrade/Aabenraa Schön, komisch und wahnsinnig musikalisch: Die A-Cappella-Formation „LaLeLu“ aus Hamburg ist mit ihrem neuen Programm in der Deutschen Zentralbücherei Apenrade zu Gast.
In ihrem inzwischen 15. Bühnenprogramm „Die Schönen und das Biest“ nimmt die Gruppe ihre Zuschauer mit auf eine Reise durch Musikgenres wie Jazz, Hip-Hop und Schlager oder ungewöhnliche Geräusche – das Ganze ohne ein einziges Instrument. Getreu dem Motto „a capella comedy“ wartet auf die Zuschauer ein einzigartiger Abend mit viel Stimme, Musik, Leidenschaft und einem vor Lachen schmerzenden Bauch. Los geht es am Sonntag, 24. März ab 19 Uhr in der Deutschen Zentralbücherei in Apenrade. Vorbestellungen werden in der Zentralbücherei bereits entgegengenommen, der Eintritt beträgt 150 Kronen pro Person.

Spruch des Tages

„Ein vergleichsweise ruhiger Tag. Die Zeit wurde genutzt, um Leute festzunehmen, die nicht zu ihren Verhandlungen erschienen waren.“ Die Polizei für Südjütland Montag auf Twitter.

 

Freitag, 15. März

Bingoabend für die Klassenreise nach Kanada

Apenrade/Aabenraa Im Klassenzimmer der 2a stapeln sich die Tüten und Pakete voller gespendeter Gewinne. Außerdem laufen die Vorbereitungen auf Hochturen. Das Ziel: Einen Bingoabend veranstalten. Am Mittwoch, den 20. März um 19 Uhr soll es in der Aula des Deutschen Gymnasiums losgehen. Fleißig wurden in den letzten Wochen schon eine Menge Preise eingesammelt und organisiert - unter anderem Konzerttickets für FolkBaltica, gesponsort vom BDN. Die restlichen Preise haben einen Wert von bis zu 500 kr. Der Erlös geht an die anstehende Klassenreise, schon am Sonntag, 24. März, geht der Flieger. An die Ostküste Kanadas, nach Montreal soll es gehen. Insgesamt vier Wochen sind sie da, und dort möchte die Klasse gerne gemeinsam Ausflüge unternehmen die von der Klassenkasse bezahlt werden sollen. An den Wochenenden geht es nach Toronto, Quebec und zu den Niagarafällen. Herzlich eingeladen sind, jung und alt und selbstverständlich alle die Lust haben, auf einen netten und witzigen Bingoabend. Selbstgebackene Kuchen und Getränke werden auch verkauft. Die 2a freut sich über eine Menge Unterstützung und zahlreiche Besucher. Eine Platte gibt es für 25 Kronen, drei für 60 Kronen.

Spruch des Tages

„Den Teil des Spieles, der richtig viel Raum einnimmt, bei dem man jemandem etwas in die Schuhe schiebt, von dem alle wissen, dass es nicht stimmt, den Teil werde ich sicher nicht vermissen.“ Einheitslisten-Politikerin Johanne Schmidt-Nielsen, die sich nach Ablauf der jetzigen Wahlperiode aus dem Politik verabschieden wird, über Politik.

 

Donnerstag, 14. März

„Flieg Egbert, flieg!“ im Theater

Flensburg Der kleine Vogel Egbert kriegt es einfach nicht hin mit dem Fliegen. Zu sehen ist das Puppentheaterstück „Flieg Egbert, flieg!“ für Familien mit Kindern ab drei Jahren am 17. und 23. März ab 15 Uhr im Krimmelmokel Puppentheater im Deutschen Haus Flensburg. Karten für 5 Euro gibt es vor Veranstaltungsbeginn an der Tageskasse im Puppentheater.DN

Spruch des Tages

„Damals habe ich gedacht, ich komme in die Formel 1, gewinne die Meisterschaft und höre nicht mehr damit auf. So ist es nicht gekommen, aber ich habe nicht den Glauben an meine Zukunft als Rennfahrer verloren.“

Der dänische Rennfahrer Kevin Magnussen über seine schwierigen Einstiegsjahre in der Formel 1.

Mittwoch, 13. März

Nordschleswig als Propagandathema

Sankelmark Während der Tagung der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft für Nordschleswig (HAG) in der Akademie Sankel-mark hat der Historiker an der Akademie Nordelbien, Dr. Stephan Linck, über die enge Verknüpfung der evangelisch-lutherischen Kirche in weiten Teilen Schleswig-Holsteins während der preußischen Herrschaft zwischen 1867 und dem Ende des Kaiserreichs 1918 berichtet.

Linck sprach von einem vielfach zu beobachtenden „Nationalprotestantismus“. So habe auch der „moderne“ Antisemitismus des Hofpredigers Adolf Stöckers im Umfeld von Kaiser Wilhelm II. nach Schleswig-Holstein ausgestrahlt. Die Revolution 1918 habe auch das Bündnis von „Thron und Altar“ beendet, so Linck. Und so wie die Landeskirche vor 1918 für das Deutschtum gekämpft und das Dänische nicht akzeptiert hatte, schaltete sie sich in den Abstimmungskampf ein.

Und Linck berichtete, dass mit dem Verlust des Kaiserthrons in den Jahren nach 1918 in Schleswig-Holstein vielfach eine Verbindung zum „Volkstum“ als neuem Kristallisationspunkt geknüpft wurde. Bezeichnend war, dass sich zahlreiche evangelische Geistliche schon kurz nach Gründung der Weimarer Republik in Formationen wie der Schleswig-Holsteinischen Landespartei wiederfanden, für die nicht nur das verlorene Nordschleswig und der Ruf nach Grenzrevision ein wichtiges Propagandathema war. Thema war in diesen Kreisen auch der Kampf gegen die als Judenrepublik bezeichnete Weimarer Republik.

Linck berichtete über Karrieren von Funktionären der Landespartei wie Pastor Adalbert Paulsen, die nach 1920 z. B. im Kreis Flensburg eine kurze Blüte mit über 40 Prozent Stimmenanteil bei Wahlen erlebt hatte.
„Der antisemitische Pastor Adalbert Paulsen wurde 1933 Landesbischof“, so Linck, der auch erwähnte, dass der spätere NSDAP-Gauleiter in Schleswig-Holstein, Hinrich Lohse, unter Paulsen als Geschäftsführer tätig gewesen ist.Anhand des 1860 geborenen Pastors Friedrich Paulsen berichtete Linck über Verquickung von traditionellem Christentum und völkisch-nationalistischen Ideen samt Antisemitismus in Kreisen der Landeskirche, denen die Kirchenleitung lange keinen Einhalt gebot. Der Vortrag löste eine Diskussion aus, bei der auch die besonderen Verhältnisse in Nordschleswig mit „Konkurrenz“ durch dänisch geprägtes Kirchenleben angesprochen worden ist.

Spruch des Tages

„Ich finde, es ist noch eine sehr lange Zeit bis 2023.“ Michael Mathiesen, Vorsitzender von Dansk Byggeri Sydjylland, sähe die neue Autobahn von Hadersleben nach Give lieber heute als morgen in Gebrauch genommen.

Dienstag, 12. März

Minderheit bei Lehrermessen

Kopenhagen/Aarhus Erstmals werden in diesem Jahr Organisationen, Medien und Institutionen aus dem deutsch-dänischen Grenzland – darunter auch aus der deutschen und der dänischen Minderheit – gemeinsam an zwei großen Lehrermessen in Dänemark teilnehmen. Dabei handelt es sich um das „Læringsfestival“, das vom 13. bis 14. März im „Bellacenter“ in Kopenhagen stattfindet, und die „Skolemesse“ vom 10. bis 11. April in Aarhus. Das Motto der gemeinsamen Aktion: „Grænselandet – kulturmøde og læringsrum“. Mit dabei sind auch der Deutsche Schul und Sprachverein (DSSV), das Deutsche Museum Nordschleswig, der Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) und „Der Nordschleswiger. Das Ziel ist es laut Teilnehmer, die einzigartigen Möglichkeiten des Grenzlandes im Lehrbereich aufzuzeigen. DN

Modellauto- und Eisenbahnbörse in Flensburg

Flensburg Sammler und Liebhaber von Modellautos oder Eisenbahnen kommen im Jaguar-House Nehrkorn in Flensburg voll auf ihre Kosten, denn der Club der Auto-Modellfreunde veranstaltet die nächste Modellauto- und Eisenbahnbörse. Am 24. März in der Zeit von 11 bis 15 Uhr bieten Sammler aus ganz Schleswig-Holstein und Hamburg ihre doppelt vorhandenen Modelle an. Ob Käfer, Schwertransporter oder Loks – hier ist garantiert für jeden etwas dabei. Es sind keine Händler zugelassen, der Eintritt ist frei. chu

Spruch des Tages

„Auf dem Lande in Nordschleswig meinte man, die Leute sind verrückt geworden, mitten in der Ernte einen Krieg anzufangen.“
Historiker René Rasmussen über die Stimmung 1914 bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Vortrag bei der Jahrestagung der Heimatkundlichen AG Nordschleswig in Sankelmark.

Freitag, 8. März

Am 20. März nur offene Bücherei

Apenrade Jedes Jahr wieder versuchen die Mitarbeiter der deutschen Büchereien in Nordschleswig, schlauer zu werden. Aufgrund der internen Fortbildung steht deshalb am Mittwoch, 20. März, auch in Apenrade den gesamten Tag nur die offene Bücherei, bei der jeder registrierte Nutzer sich selbst einlassen kann, zur Verfügung.

Spieletag in der Bücherei

Apenrade Nicolas Braaf (18), normalerweise im Dienst auf dem Knivsberg, kommt für ein paar Tage in die Deutsche Zentralbücherei und organisiert dort für Alt und Jung Spiele und Aktivitäten. Für die Großeltern wird er auf der Wii Just Dance anbieten, aber auch andere Sportspiele – auch für ganz Ungeübte, beispielsweise Badminton, Volleyball und sogar Eiskunstlauf. Großeltern können denn auch ihre kleinen Enkelkinder mitnehmen, die Brettspiele spielen könnten. Für die Jugendlichen wird der Spieleexperte auf der Ps4 ein Fifa 19 Turnier oder Nba 2k19 Turnier machen. Need for Speed gibt es auch, generell ist man auch für alles andere offen. Der Spieletag in der Bücherei findet am Mittwoch, 13. , und Freitag, 15. März, jeweils ab 14 Uhr statt und voraussichtlich auch am Sonnabend, 16. März, ab 10 Uhr.

Spruch des Tages

„Das war heftig. Ich habe so eine Stimmung zuvor noch nie erlebt.“

Unterrichtsministerin Merete Riisager (Liberale Allianz), die den Besuch eines Gymnasiums abbrechen musste, nachdem sie von Schülern beschimpft, gestoßen und mit Münzen beworfen worden war.

Donnerstag, 7. März

Das moderne Grönland

Apenrade/Aabenraa Über die Entwicklung Grönlands hin zu einer selbstständigen Nation spricht Walter Turnowsky am 13. März in der Bibliothek Apenrade. Der in Tingleff und Apenrade aufgewachsene Journa-list möchte in seinem Vortrag über die gängige, traditionelle Sichtweise auf Grönland hinaus den Blick für das Moderne dieser kleinen Nation schärfen und einige überraschende Erkenntnisse teilen. Los geht es am Mittwoch, den 13. März um 19 Uhr in der Deutschen Zentralbücherei Apenrade. chu

Spruch des Tages

„Wir setzen den Politikern den Stuhl vor die Tür.“
Pernille Vermund gab sich bei der Debatte mit Kristian Thulesen Dahl in Apenrade kämpferisch, versäumte es aber zu erklären, wo sie selbst in Zukunft sitzen will, sollte sie ins Folketing gewählt werden.

Mittwoch, 6. März

Berichtigung zum Museum

Berichtigung zum MuseumApenrade/Aabenraa Im Artikel „Geschichte wird lebendig“ schrieben wir gestern wider besseres Wissen versehentlich von 29 Millionen Euro, die Umbau und Neugestaltung des Deutschen Museums in Sonderburg kosten soll. Es handelt sich aber natürlich um 29 Millionen Kronen – was ungefähr 3,9 Millionen Euro entspricht.

Dienstag, 5. März

Spruch des Tages

„Jamaikanischer Starrsinn ist kein Rezept gegen steigende Mieten.“

Der Vorsitzende des SSW im Kieler Landtag, Lars Harms, zum Thema günstiger Wohnraum und dem Vorhaben der Landesregierung, die Mietpreisbremse abschaffen zu wollen.

Fünf Anwärter für Preis

Vejle Die Region Süddänemark will mit dem Freiwilligenpreis den ehrenamtlichen Einsatz von Einzelpersonen und Vereinigungen belohnen und hat für die diesjährige Verleihung fünf Anwärter nominiert. Die Nominierten sind die menschlichen Wegweiser am Krankenhaus Nordschleswig, die Patienten und Angehörige in den Krankenhäusern in Tondern, Sonderburg und Apenrade helfen und unterstützen: die Jugendabteilung des Roten Kreuzes in Odense; der Vorstand der „Hospitalsklovne Trekantområdet“; die Hilfsorganisation „Hjertet pa rette sted“ in der Kinder- und Jugendlichenabteilung des Sydvestjysk Sygehus in Esbjerg sowie die Patientenhelfer des Roten Kreuzes am Krankenhaus in Svendborg. Der Hauptpreis ist mit 50.000 Kronen dotiert, es gibt zwei Nebenpreise mit jeweils 10.000 Kronen. Die Preisträger werden im Rahmen einer Veranstaltung in der Sondereinrichtung für Jugendliche und Erwachsene Østruplund am 2. Mai ermittelt.

Montag, 4. März

Spruch des Tages

„Es ist ganz offensichtlich, dass es immer einige Prüfungssachverständige gibt, die immer auf der Jagd nach den schwierigsten Straßenkreuzungen, gewundenen Nebenstraßen und Kennzeichnungen sind, die selbst für Personen mit Führerschein unverständlich sind.“
René Arnt, Vorsitzender des dänischen Fahrlehrerverbandes in DR zur Meldung, dass es vom jeweiligen Prüfer abhängt, wie hoch die Durchfallquote bei Fahrprüfungen ist.

Missbrauch sei „erdichtet“

Vejen Ein 63-Jähriger aus Vejen hat nach der Anklageerhebung, über sieben Jahre vier Kinder sexuell missbraucht zu haben, die Vorwürfe als erdichtet zurückgewiesen. Ritzau

Freitag, 1. März

Nordschleswig 1918-1920

Apenrade Die Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft für Nordschleswig (HAG) lädt zu ihrer Jahrestagung am 9. und 10. März in die Akademie Sankelmark ein. Das Thema lautet „Nordschleswig im Umbruch – Der Erste Weltkrieg und die Zeit danach“. Anmeldungen sind bis kurz vor Veranstaltungsbeginn unter Tel. 0049/463055112 oder www.eash.de möglich.

Interessenten können an der Tagung mit Übernachtung und Verpflegung (80 Euro) oder auch mit Besuch einzelner Vorträge teilnehmen. Nach der Eröffnung am Sonnabend um 14.15 Uhr spricht zunächst Museumsinspektor René Rasmussen über Nordschleswiger und Flensburger im Weltkrieg 1914-1918. Anschließend ist um 16.30 Uhr der Historiker Martin Rackwitz Referent zum Thema November 1918 – Matrosenaufstand und Revolution in Kiel, Flensburg und Sonderburg. Dr. Stephan Linck spricht um 19 Uhr über Nordschleswig als nationales Trauma und die Auswirkungen auf die Kirche. Sonntag heißt das Thema um 9 Uhr Wendepunkt1918 – Weltkriegsende und der Weg zur Volksabstimmung. Es spricht Frank Lubowitz, historische Forschungsstelle der deutschen. Volksgruppe. Um 11 Uhr spricht Wolfgang Raloff über die Schleswigfrage 1920 und Niebülls Aufstieg zum Mittelpunkt Südtonderns.

Spruch des Tages

„Vertrauen ist etwas sehr zerbrechliches.“
Sozialministerin Mai Mercado zum Vertrauen in die Behörden nach dem Betrugsskandal um Britta Nielsen.

Mittwoch, 27. Februar

Hochschule mit Innovationslabor

Flensburg Die Hochschule Flensburg hat kürzlich das Zentrum für Analytik im Technologietransfer für Biotech- und Lebensmittelinnovationen eröffnet. Die Markteinführung von neuen und innovative Produkten oder Prozessen erfordert umfangreiche Analysemaßnahmen. Das stellt vor allem Start-Ups sowie kleine und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen. Das Zentrum für Analytik im Technologietransfer für Biotech- und Lebensmittelinnovationen (ZAiT) an der Hochschule Flensburg (ehemals FH-Flensburg) will diesen Start-Ups daher Zugang zu Expertisen, zu Laboren und zu Technologien geben. Dabei gehe es nicht um Auftragsforschung, wie Prof. Dr. Birte Nicolai von der Hochschule betont, sondern um das Innovative, um neue Analysetechniken, Prozess- und Produktinnovationen.

Spruch des Tages

„Seine Persönlichkeit hat sich ja seit 1949 nicht geändert.“
Svend Skytte, dänischer Donald-Duck- beziehungsweise Anders-And-Redakteur zur Nachrichtenagentur Ritzau. And feiert Freitag seinen 70.

Dienstag, 26. Februar

Saatgut-Tausch in der Bücherei

Tingleff/Tinglev Die Gartensaison steht vor der Tür und nur wer sät, kann auch ernten. Und so lädt die deutsche Bücherei in Tingleff zum Saatgut-Tauschtag ein. Los geht es am Sonnabend, 2. März, ab 10 Uhr. Jeder kann Saatgut und Pflanzen mitbringen und sich kostenlos vom Tisch bedienen. Der Tauschtag findet in Zusammenarbeit mit den „FrøUp“-Aktionen statt.

Carmina Burana: Gymnasiumchöre unterstützen Sinfoniker

Sonderburg/Sønderborg „Alles, was ich bisher geschrieben haben, ist nichts wert“, lautet eine Aussage, die dem deutschen Komponisten und Musikpädagogen Carl Orff (1895-1982) zugeordnet wird, nachdem sein Werk Carmina Burana 1937 uraufgeführt worden war. Unterstützt von fünf Gymnasium-Chören aus Nord- und Südschleswig führt das Sønderjyllands Symfoniorkester (SSO) die szenische Kantate dreimal im März im Grenzland auf.
Carmina Burana gehört zu den bedeutenden Musikwerken des 20. Jahrhunderts. Orff vertonte in den Jahren 1935/36 lustige, lebensfrohe und mitunter auch anrüchige Texte über Liebe, Trunkenheit und Erotik, die aber auch gute moralische Winkel tragen. Unvergesslich ist der Eingangschor, der durch einen Großchor eindrucksvoll gestaltet wird.

Der Chöre des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig, der Haderslev Katedralskole, der Staatsschule Sonderburg, der A.P. Møllerschule Schleswig und der Duborgskolen Flensburg bilden eine rund 200 Sänger große Schar, ohne die das SSO das Orffsche Werk nicht aufführen kann.

Der Norweger Bjarte Engeset, Musikdirektor des Kongelige Norske Marines Musikorps, wird die Sänger und Musiker dirigieren. Die Solisten sind Frederikke Kampmann, Sopran,Joaquín Asiáin, Tenor sowie Joa Helgesson, Bariton.

Die Konzerte finden statt im Konzertsaal Alsion in Sonderburg am 12. März, in der A. P. Møller Schule in Schleswig am 13. März sowie in ‚Harmonien‘ in Hadersleben am 14. März.
Beginn der Konzerte ist jeweils ab 20 Uhr.

Spruch des Tages

„Ich empfehle, bis morgen zu warten, bevor man einkauft.“ Nachhaltigkeitsforscher Michael S. Jørgensen in videnskab.dk

Bei einer gemeinsamen Probe zur Carmina-Burana-Aufführung Foto: SSO

Montag, 25. Februar

Fabritus sichert Hilfe zu

Berlin Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Prof. Dr. Bernd Fabritius, hat in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, Herrn Bernard Gaida, seine Unterstützung bei der Umsetzung konkreter Projekte zugesichert. Besprochen wurde unter anderem die Raumnot an der deutschen Schule in Oppeln.

Gegenstand des Gesprächs war auch das von der deutschen Minderheit angestoßene „Tagungs- und Dokumentationszentrum“ in Oppeln. Fabritius begrüßte dieses Projekt als multiperspektivisches Zentrum zur Dokumentation, Wissensvermittlung und Begegnung: museal, wissenschaftlich und kulturgeschichtlich soll die Geschichte der Deutschen in die polnische Gesamtgesellschaft getragen werden. Er unterstrich in diesem Zusammenhang die Erfahrung der Landsmannschaften, deren Brückenfunktion und regte daher mit Nachdruck an, dass die Landsmannschaften bei der Verwirklichung des Projektes einbezogen werden.

Spruch des Tages

„Puha – jetzt ist der entlaufene Bulle auf Röm wieder auf seine Koppel gelockt worden. Vielleicht war das Gras auf der anderen Seite des Zaunes doch nicht grüner … “. Die Polizei für Nordschleswig und Sønderjylland auf Twitter über einen Bullen auf Abwegen.

Dienstag,19. Februar

Wie schwer kann das Leben sein?

Die lebenslange Freundschaft zweier alte Freunde ist das Thema des Theaterstückes „Livet – hvor vanskeligt ka‘ det være?“, das Folketeateret am 25. Februar ab 20 Uhr im Stadttheater Flensburg aufführt. Der SSF ist Veranstalter, und Karten über www.ssf-billetten.de oder an der Abendkasse. Die Vorstellung dauert 75 Minuten.

Spruch des Tages

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ In Gedenken an Modeschöpfer Karl Lagerfeld, der gestern gestorben ist.

Montag,18. Februar

DGN-Theater feiert Premiere

Apenrade Die Premiere des DGN-Theaterstücks „Warten.Therapie“ steht kurz bevor: Am morgigen Mittwoch, 20. Februar, wird das eigene Stück der Theater-AG des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig (DGN) uraufgeführt. Beginn ist um 19 Uhr in der Aula der Schule. Zwei weitere Aufführungen finden am Donnerstag und Freitag, 21. und 22. Februar, ebenfalls ab 19 Uhr statt. Mit Live-Musik und Videountermalung handelt „Warten. Therapie“ von einer Gruppe leicht verschrobener Personen, die sich von einer Therapeutin behandeln lassen, die ebenfalls nicht ganz „normal“ scheint. Aber was ist schon „normal“? Die DGN-Theater-AG macht sich schauspielerisch auf die Suche nach Antworten. Erwachsene zahlen an der Abendkasse 75 Kronen, Schüler 25 Kronen.

Hotdog versus Lederhose

Tingleff Was denken die Dänen über die Deutschen und die Deutschen über die Dänen? Diese Fragen versucht Annie Laszig aus Kiel in einem humoristischen Vortrag am Montag, 25. Februar, zu beantworten. Annie Laszig ist geborene Dänin und war Pastorin auf dem Traumschiff MS Deutschland. Der Vortrag wird zweisprachig gehalten und findet im Bürgersaal Tingleff ab 19 Uhr statt. Um Anmeldung wird gebeten.

Spruch des Tages

„Es gibt zu viel zu fressen für die Wildschweine. Die Eichen sind voller Eicheln. Sie fallen zu Boden und bieten den Wildschweinen eine gute Nahrungsgrundlage.“ Wild-Konsulent Klaus Sloth von der Naturbehörde Nordschleswig zur Begründung, warum es derzeit so schwer ist, Wildschweine an die angelegten Futterplätze zu locken, um sie abzuschießen.

Freitag, 15. Februar

Klarinette und Mozart erleben

Christiansfeld Nicolai Eghorst spielt schon seit seinem zehnten Lebensjahr Klarinette. Sein leidenschaftliches Verhältnis zum Instrument kommt deutlich zum Ausdruck, wenn er als Solist auftritt: sein ganzer Körper wiegt zusammen mit der Klarinette im Rhythmus der Musik. So wird das Publikum ihn erleben, wenn er zusammen mit dem Sønderjyllands Symfoniorkester Mozarts Klarinettenkonzert aufführt. Am Dirigentenpult steht der erfahrene Leo Siberski, der sowohl Chefdirigent der Kammerphilharmonie Lübeck als auch Dirigent der Eutiner Festspiele sowie Generalmusikdirektor am Theater Plauen-Zwickaus ist.

Die Sinfoniker spielen das erste Konzert in der Kirche der Brüdergemeine in Christiansfeld am Donnerstag, dem 28. Februar. Der zweite Streich erfolgt im Dom zu Ripen am Freitag, dem 1. März, beide Tage ab 20 Uhr. Das Programm umfasst auch die Symfonie Nr. 60 von Hayden und Schuberts Symfonie Nr. 4. Pause

Tatort live

Tønder/Tondern Am Donnerstagabend, 28. Februar, wird es gruselig in der Ludwig-Andresen-Schule: Mit „Mystery Moments“ können Besucher norddeutsche Kurzkrimis live miterleben. Schauspielerin Anja Topf verleiht mit ihrer unverwechselbaren Stimme den einzelnen Protagonisten einen morbiden Charme. Verbunden mit den unheimlichen Klängen des Musikers Stefan Weinzierl wird das Publikum auf eine mysteriöse Reise geschickt - voll schwarzem Humor und skurriler Pointen. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, ein gemeinsames Essen um 18 Uhr ist nach Anmeldung möglich. Der Eintritt kostet 75 Kronen/ 10 Euro ohne Essen, inklusive Essen 150 Kronen/ 20 Euro. Eine Anmeldung ist bis zum 21. Februar möglich: Tel. 74 72 33 59 oder tondern@buecherei.dk. Online können Tickets unter www.bdn.dk/buchen gebucht werden. mei

Frauen-Seminar in Kollund

Kollund Das Frauen-Seminar „Höher - Weiter – Schneller – Besser“ findet vom 15. bis 17. März im Haus Quickborn statt. Referentin ist Susanne Bode.
Es geht darum, zu sich selbst zu finden und Bedürfnisse zu erkennen. Gemeinsam werfen die Teilnehmerinnen mit der Referentin einen ehrlichen und tiefgründigen Blick auf das eigene Leben, um Perspektiven, Träume sowie Herausforderungen zu erkennen – und zu berücksichtigen. Es sind noch einige Plätze frei. Kinder dürfen ihre Mütter gerne begleiten. Die Seminarleitung hat Anke Christensen aus Bjolderup. Anmeldung nimmt der Sozialdienst für Nordschleswig entgegen unter Tel. 74621859 oder per E-Mail mail@sozialdienst.dk. Die Teilnahmegebühr beträgt für Mitglieder 830 Kronen. swa

Schneewittchen Puppentheater

Flensburg Das Märchen Schneewittchen wird als Puppentheater gespielt. Mit viel Witz und einfühlsamer Poesie wird der bekannte Märchentext dargeboten. Zu sehen ist „Schneewittchen“ am 16. und 23. Februar jeweils um 15 Uhr. Es gibt noch ausreichend Karten für 5 Euro, die unter der Telefonnummer 0049-0461-8407250 reserviert werden können. Restkarten gibt es 20 Minuten vor Beginn an der Tageskasse im Krimmelmokel Puppentheater im Deutschen Haus, für Zuschauer ab drei Jahren. Spieldauer ca. 50 Minuten. swa

Spruch des Tages

„Werden wir in Dänemark doch einfach gemeinsam dümmer!“
Stine Bosse auf Twitter zu Entlassungen an der Uni Aalborg.

Donnerstag, 14. Februar

Dreimal Henrik im Konzert

Sonderburg Henrik Cornelius Hansen und Henrik Termansen spielen Schlagzeug, während Henrik Vagn Christensen das Konzert mit dem Titel „ 3x Henrik“ des Sønderjyllands Symfoniorkesters dirigiert.
Gespielt wird u.a. Anders Koppels Toccata, das 1990 für die Percussionsduo Safri Duo geschrieben wurde und in einer späteren Orchesterversion aufgeführt wird.
Die Solisten sind beide Schlagzeugspieler des Symfonieorchesters und üben schon seit längerer Zeit intensiv, um das weltbekannt Werk für Vibrafon und Marimba spielen zu können. Des Weiteren werden Werke von Larsson, Barber, Grieg und Mozart zu hören sein.
Das erste Konzerte findet statt im Alsion am 21. Februar ab 20.00 Uhr, das nachfolgende am 22. Februar im Deutschen Haus in Flensburg ebenfalls ab 20 Uhr. pause

Europa steht vor der Wahl

Sankelmark Einen Vortrag zum Thema „Die EU vor der Wahl – Leistungsbilanz und neue Herausforderungen“ hält EU-Parlamentsmitglied Reimer Böge (CDU) beim Sankelmarker Europagespräch.
Die für alle offene und kostenlos zu besuchende Veranstaltung im Akademiezentrum Sankelmark beginnt am Donnerstag, 21. Februar, um 18 Uhr. swa

Spruch des Tages

„,Ach du Scheiße!‘ Tyske kommentatorer i ekstase over vild danskersejr i sidste sekund.“
Danmarks Radio zitiert auf seiner Webseite unfeines Deutsch von Handball-Kommentatoren und kürt Flensburgs knappen 27:26-Erfolg in der Champions League gegen Celje zu einem „Dänensieg“. Vier dänische Weltmeister stehen bei der SG im Kader.

Mittwoch, 13. Februar

Bauernverband: „Zu hoher Lohn“

Flensburg Der Bauernverband der dänischen Minderheit (Fœlleslandboforeningen) hat beschlossen, die landwirtschaftliche Beratungstätigkeit für seine Mitglieder einzustellen, nachdem Zuschüsse aus Kopenhagen und Kiel für 2019 komplett gestrichen wurden. Hintergrund der Streichung der Mittel ist ein Untersuchungsbericht des Südschleswig-Ausschusses im Folketing, schreibt Flensborg Avis nach Einsichtnahme in die Akten, wonach neue Details bekannt wurden.

Aus dem Bericht gehe hervor, dass „viel zu hohe Löhne“ gezahlt wurden. Der Bauernverband beschäftigte demnach vier Mitarbeiter – zwei Ratgeber, eine Verwaltungskraft sowie einen weiteren Mitarbeiter. Die Löhne der Berater (6.475 und 7.475 Euro) lägen 27 bzw. 46,6 Prozent über dem üblichen Lohn für entsprechende Stellen und Lohnstufen. Die Verwaltungskraft habe mit 4.250 Euro monatlich ebenfalls 26,5 Prozent mehr verdient, als die Lohntabelle es zuließ. Der weitere Mitarbeiter sei darüber hinaus mit einem der Berater verwandt und ohne Stellenausschreibung sowie ohne „relevante Ausbildung“ eingestellt worden.

Der Südschleswig-Ausschuss des Folketings, der für die Vergabe von Geldern an die dänische Minderheit zuständig ist, leitete die Nachforschung aufgrund eines Hinweises ein, dass beim südschleswigschen Bauernverband die Gelder nicht den Regeln entsprechend verwaltet würden. FLA/dt

Spruch des Tages

„Es geht ja nicht darum, dass Landwindräder unbedingt die Lösung schlechthin sind. Aber es kann doch nicht angehen, dass man sie nicht ansprechen kann, weil die Diskussion dann zu Ende ist.“
Niels Johannesen, provisorischer Projektleiter des Energie-Sekretariats für Nordschleswig.

Dienstag, 12. Februar

Haus Quickborn: Frauenfrühstück

Kollund Gemeinsam frühstücken und im Anschluss über das eigene Gottesbild nachdenken – dazu laden Pastorin Anke Krauskopf und der Sozialdienst Nordschleswig ins Haus Quickborn in Kollund ein. Das Frauenfrühstück findet am Sonnabend, 16. Februar, von 9 bis 12 Uhr statt. Nach dem gemeinsamen Essen steht das Thema „weibliche Gottesbilder“ im Mittelpunkt. Die Teilnahme kostet 100 Kronen, eine Anmeldung über den Sozialdienst ist erforderlich.

Spruch des Tages

„Deutschlands Jugend traut sich, wo andere schweigen.“

Peter Wivel in „Politiken“ über die Freitagsdemonstrationen deutscher Schüler, die unter anderem auf den Klimaschutz aufmachen wollen.

Schicksalswahl für Europa

Flensburg An der Europa-Universität in Flensburg findet in den Wochen bis zur Europawahl eine Vortragsreihe zu diesem Thema statt. Sechs Vorträge stehen auf dem Programm. Die erste Veranstaltung findet am kommenden Freitag, 15. Februar, im Audimax auf dem Campus statt.
Der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck, spricht über „Die beste Idee, die Europa je hatte, heißt: Europa“. Beginn ist um 19 Uhr.

Montag, 11. Februar

Spruch des Tages

„Wir haben nicht die Hälfte von dem verstanden, was sie sagte.“
Eine Befragte zu DR über eine russische Ärztin im Krankenhaus von Slagelse.

Forum mit Bock, Schaldemose

Apenrade/Aabenraa Rechtspopulisten sind in Europa auf dem Vormarsch, in einigen Ländern stellen sie die Regierung oder sind als Koalitionspartner beteiligt. In Zusammenarbeit mit der Schleswigschen Partei (SP), lädt die Deutsche Zentralbücherei am Montag, 18. Februar, zum politischen Abend rund um das Thema „Wie steht es um die Demokratie und wie sieht der zukünftige Weg der EU in einem Europa aus, das immer weiter nach rechts rückt?“ ein. Zu den Teilnehmern gehören Christel Schaldemose (Soz.), Mitglied des Europäischen Parlaments und Ministerin Mette Bock (LA). Der EU-Spitzenkandidat der Dänischen Volkspartei, Peter Kofod, hat abgesagt. Ein einleitendes Referat hält ein Wissenschaftler der Uni Flensburg. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr im Haus Nordschleswig.

Vorstand bei HAG bestätigt

Apenrade/Aabenraa Während der Generalversammlung der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft für Nordschleswig (HAG) standen die Vorstandsmitglieder Dörte Bossen, Kristel Thomsen und Volker Heesch zur Wahl. Sie wurden alle drei bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurden die Revisoren Frederik Christensen und Walter Rohwedder.

Freitag, 8. Februar

Spruch des Tages

„Ich kann mich daran nicht erinnern. Ich hatte Wodka, Bailey’s und Guld Tuborg getrunken und etwas Hasch geraucht.“
Eine 51-Jährige, die dafür verurteilt wurde, in Christiania Steine auf Polizisten geworfen zu haben, vor dem Haftrichter.

Bauernverband stoppt Arbeit

Flensburg Der Vorstand des Bauernverbandes der dänischen Minderheit (Fælleslandboforening) hat mitgeteilt, dass er ab dem 1. März die landwirtschaftliche Beratung einstellt. Drei Mitarbeitern wurde gekündigt. Der Schritt sei drastisch, aber notwendig. Grund war die Streichung von Geldern des Südschleswigausschusses und des Kulturministeriums in Kiel für 2019. Am 20. Februar findet eine außerordentliche Hauptversammlung des Vereins statt. FLA/swa

Neue Reise-App für Jugendliche

Nordschleswig Das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Deutschland hat seine „APP ins EU-Ausland“ um Langzeitaufenthalte erweitert. Sie liefert u. a. Antworten auf Fragen wie „Wie finanziere ich meinen Auslandsaufenthalt?“, „Was passiert mit meinen laufenden Verträgen?“ oder „Welche Behördengänge und Meldepflichten sind zu erledigen?“. Die vom Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) finanzierte App funktioniert offline und ist unter dem Namen „APP ins EU-Ausland“ im iTunes und Google Play Store kostenlos erhältlich. swa

Beratung für Grenzpendler

Apenrade/Aabenraa Am Donnerstag, 14. Februar, findet zwischen 14 und 15 Uhr eine Sprechstunde des Infocenters in Zusammenarbeit mit dem Haus Nordschleswig statt. Grenzpendler und andere Interessierte, die in der Region Sønderjylland-Schleswig von Deutschland nach Dänemark und umgekehrt umsiedeln oder arbeiten wollen, werden u.a. in Fragen der Versicherungen, Steuern und Familienleistungen beraten. Die Sprechstunde findet im Haus Nordschleswig statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Komplexe Sachverhalte können jedoch nur nach vorheriger Terminabsprache im Regionskontor & Infocenter in Padborg bearbeitet werden. mei

Donnerstag, 7. Februar

Spruch des Tages

„Jetzt hört die Minderheit erst mal nichts mehr von mir.“
Bei seiner Buchvorstellung in Fröslee teilte Henrik Skov Kristensen am Mittwoch mit, dass er jetzt erst mal eine kleine Schreibpause macht.

Krimidinner sind ausverkauft

Knivsberg Die fein eingedeckten Tische werden jeweils voll besetzt sein, wenn die Gruppe Theaterdrang am 1. und 2. März ihr Stück „Mörderische Auslese“ auf dem Knivsberg aufführt. Die beiden Aufführungen sind bereits ausverkauft, teilt der veranstaltende BDN mit.

Sylter Friesisch selbst erlernen

Bredstedt Wer auf Sylt bei den Einheimischen mitreden will, der kann sich die friesische Varietät der Insel, Sölring, nun selbst beibringen: Als Neuerscheinung legt das Nordfriisk Instituut einen Sylter Sprachkursus in Buchform mit Hör-CD vor. Grammatikübungen mit Auflösungen, Vokabellisten und eine Fülle von Zeichnungen motivieren beim Lernen.
Der Sprachkursus kostet 24,80 Euro, umfasst 196 Seiten plus CD und ist erhältlich über den Buchhandel oder direkt beim Nordfriisk Instituut in Bredstedt. mei

Mittwoch, 6. Februar

Spruch des Tages

„Die Zeit tickt schnell, wenn du in fünf Grad kaltem Wasser liegst. Es ist vielleicht nicht weit bis zum nächsten Rettungsring, aber 30 Sekunden sind eine lange Zeit, wenn du im Wasser bist.“
Lene Mossin, die am Hafen von Aarhus ins Wasser gefallen war, zu TV2 Østjylland. Die Rettungsringe an der Hafenkante werden häufig gestohlen, Mossins Mann und eine Passantin konnten sie gerade noch so, ohne Rettungsring, erreichen.

HAG zieht Bilanz – mit Vortrag

Apenrade/Aabenraa Am Sonnabend, 9. Februar, 14.30 Uhr, lädt die Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft für Nordschleswig zu ihrer Generalversammlung ins Haus Nordschleswig in Apenrade, Vestergade 30, ein. Neben dem Jahresbericht des Vorsitzenden Lorenz P. Wree steht unter anderem ein Vortrag von Frank Lubowitz über Johannes Schmidt-Wodder (1869-1959) auf dem Programm. Er war die führende Persönlichkeit der deutschen Nordschleswiger nach der Volksabstimmung 1920 und der Abtretung des Landesteils an Dänemark. Die Teilnehmer der Generalversammlung erwartet auch eine Kaffeetafel. hee

Dienstag, 5. Februar

Mette Bock in Schleswig

Schleswig Hochkarätig besetzt ist die „Deutsch-dänische kulturpolitische Konferenz“, die am Freitag, 22. Februar, in Schleswig mit einem breiten Spektrum an Diskussionsthemen aufwartet. Dänemarks Kulturministerin Mette Bock (Liberale Allianz) und Schleswig-Holsteins Kulturministerin Karin Prien (CDU) machen den Anfang, es folgen eine Runde über Erfahrungen aus dem Museumsbereich und eine Fragerunde mit den beiden Ministerinnen.

Dänemarks Botschafter in Berlin, Friis Arne Petersen, spricht über die deutsch-dänische Wertegemeinschaft und Deutschlands Botschafter in Kopenhagen, Andreas Meitzner, über das Freundschaftsjahr 2020 – auf das dessen Projektleiter Simon Faber im Anschluss ausführlich eingeht. Und schließlich debattieren Vertreter aus Kommunen und Touristikverbänden über die Relevanz von Kultur für Bürger und Urlauber.

Die Konferenz, die von 12 bis 17 Uhr läuft, wird im Hotel Waldschlösschen in Schleswig abgehalten. Anmeldefrist unter kulturregion@region.dk ist der 8. Februar.

Spruch des Tages

„Manche Bürger meinen, es bringt Glück, ein Wildschwein zu sehen.“
Die Nachrichtenagentur Reuters über den etwas anderen Umgang mit Wildschweinen in China, wo im Februar das „Jahr des Schweines“ beginnt.

Ehrung für Koschyk

Wien Der ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, hat in Wien das „Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich“ erhalten.

Montag, 4. Februar

Spruch des Tages

„Der könnte glatt noch zur örtlichen Touristenattraktion werden, denn alle sind dagegen. Niemand weiß, was wir damit anfangen sollen.“
Ein nordschleswigscher Busfahrer in einer Reportage von „Politiken“ über den Wildschweinzaun.

Jazz in Flensburg

Flensburg Der international bekannte norwegische Bassist Arild Andersen tritt mit seinem neugegründeten Quartett am 15. Februar im Flensborghus auf. Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Flensborghus, Norderstraße 76, Flensburg. Karten sind erhältlich über www.ssf-billetten.de oder Tel. 0049-461-14408125. pause

Neuer Direktor im neuen Haus für Gewerbe

Woyens/Vojens Das Wirtschaftshaus für Südjütland, Erhvershus Sydjylland, hat den 45-jährigen Jacob Christian Nielsen als neuen Direktor angestellt. Seine Aufgabe wird die Wirtschaftsförderung in Süddänemark sein. Laut einer Mitteilung des Hauses kann der neue Direktor auf eine lange nationale sowie internationale Karriere zurückblicken. Er hatte Spitzenpositionen innerhalb des Ecco-Konzerns im In- und Ausland, war verantwortlich für die Finanzen bei der Hartmann-Fabrik in Tondern und im Sauer-Danfoss-Konzern.

Sechs Jahre lang war er zuerst Verwaltungsdirektor der größten dänischen Transportgewerbeorganisation ITD und zuletzt acht Monate bei Universal Transport in Vejle.„Jacob Nielsen ist eine Persönlichkeit in der dänischen und internationalen Wirtschaft“, lobt der Vorsitzende des Erhvervshus Sydjylland, Bürgermeister Henrik Frandsen (Venstre), Tondern, den Mann in der neu geschaffenen Position innerhalb der Wirtschaftsförderungsorganisation. „Jacob ist stark vernetzt und ein ausgezeichneter Vermittler und mit ihm an der Spitze sind wir gut gerüstet, um der süddänischen Wirtschaft bei ihrer Entwicklung und ihrem Zuwachs zu unterstützen“, schreibt Frandsen ferner. Erhvervshus Sydjylland ist die Nachfolgeorganisation des Væksthus Syddanmark. Im Zuge einer Neuordnung der Wirtschaftsförderung im Land wurde Væksthus Sydjylland in Erhvervshus Fyn mit Sitz in Odense und Erhvervshus Sydjylland mit Adresse in Woyens aufgespalten. PauSe

Freitag, 1. Februar

Gestoppt und verhaftet

Die Polizei hat am Freitag auf der Autobahn bei Apenrade einen Wagen gestoppt und zwei Männer verhaftet. Zumindest einer der beiden soll, so der Vorwurf der Polizei, an einem Einbruch in Gramm beteiligt gewesen sein, bei dem Goldschmuck gestohlen wurde.

Demenzseminar

Im Rahmen der Kampagne „Museen als Sinnesanregung für Menschen mit Demenz“ startet eine zweitägige Fortbildung in der Nordsee Akademie Leck. Beginn ist Montag, 18. Februar, Fortsetzung am Freitag, 22. Februar im Richard Haizmann Museum in Niebüll. Anmeldung beim Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein online unter demenz-sh.de.

Spruch des Tages

„Insider sicher: Prinzessin Mary wünscht sich ein 5. Baby.“

Das Klatschportal newsidea.com.au meint, die geheimen Wünsche der dänischen Kronprinzessin zu kennen.

Mittwoch, 31. Januar

Europa und das Meer

Sankelmark Schleswig-Holstein meerumschlungen – mit diesen Worten besingt das Schleswig-Holstein Lied die Bedeutung, die Meer und Seefahrt von jeher für das Land zwischen den Meeren haben. Vom 8. bis 10. Februar befasst sich ein Seminar der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein in Sankelmark mit der Frage, welche Rolle das Meer nicht nur für Schleswig-Holstein, sondern für die Geschichte ganz Europas spielte. Von den italienischen Stadtrepubliken über Störtebeker, Wikinger und Kolumbus bis zur Mittelmeermigration unserer Tage. Anmeldung und Information unter Tel. 0049 (0) 4630550, E-Mail: k.johannsen@eash.de. cvt

Mittwoch, 30. Januar

Spruch des Tages

„Stressfreie Ferien: Vergiss nicht, nichts zu machen.“

Die Kinderorganisation Børns Vilkår rät dazu, in den bevorstehenden Winterferien auch einmal gar nichts zu tun.

Dienstag, 29. Januar

Förderung geht weiter

Egtved Das dänische Gewerbeministerium nimmt erneut Bewerbungen für insgesamt 11,5 Millionen Kronen entgegen, die für Projekte bereitstehen, die ländlichen Räume fördern. Das teilt der Verband der ländlichen Räume, Landdistrikternes Fællesråd, mit. Im Pool liegen 6 Millionen Kronen für Versuchsprojekte bereit, 3 Millionen Kronen für Forschungs- und Informationsprojekte und 2,5 Millionen Kronen für die kleinen Inseln. Vor allem Projekte, die die Dorfgemeinschaften stärken, sollen gefördert werden. Bewerbungen müssen bis zum 14. März bei der Gewerbebehörde eingehen und können auf der Internetseite Liv og Land ausgefüllt werden. cvt

Spruch des Tages

„Warmer Kakao ist gut gegen Frost!“

Die Polizei für Südjütland gibt den „tapferen“ Schulpatrullien auf Twitter einen Tipp.

Montag, 28. Januar

Berliner Dirigent und Violinist

Apenrade/Aabenraa Kolja Blacher ist Dirigent und zugleich Solist des Konzerts „Stjernebesøg fra Berlin“, das am Freitag, 1. Februar, um 20 Uhr unter Beteiligung des Sønderjyllands Symfoniorkesters im Musik- und Theaterhaus in Apenrade beginnt. Violinist Blacher hat in den USA und Österreich studiert, war Konzertmeister der Berliner Philharmoniker und ist Musikprofessor in Berlin. Er ist der Mann hinter dem „Play-Lead“-Prinzip, bei dem er das Orchester vom Pult aus leitet und gleichzeitig als Solist auftritt.

Auf dem Programm stehen Tschaikowskis Serenade für Streicher, Beethovens Symphonie Nr. 6 (Pastorale) und Brahms’ Violinkonzert. Das Konzert wird außerdem im Deutschen Haus in Flensburg am Donnerstag, 31. Januar, um 20 Uhr aufgeführt. Tickets für das Konzert in Apenrade können unter www.sdjsymfoni.dk oder unter Tel. 7930 1155 bestellt werden. Tickets für Flensburg gibt es in den Kundenzentren des sh:z oder unter www.ssf-billetten.de, Tel. 0049-461-14408125 und an der Abendkasse.

Freitag, 25. Januar

Martina Gedeck in „Die Wand“. Foto: Studiocanal GmbH

Die unsichtbare Grenze

Apenrade/Aabenraa Der Roman „Die Wand“ von Marlen Haushofer hat so manches Gemüt seit dem Erscheinen im Jahre 1963 erschüttert. Fast 50 Jahre später wurde das Buch verfilmt, mit Martina Gedeck in der Hauptrolle. Jetzt laden BDN und die Arbeitsgemeinschaften Kunst/Film und Literatur zu einem Filmabend ins Haus Nordschleswig.

„Die Wand” ist eine unsichtbare undurchdringliche Grenze mitten in den österreichischen Bergen. Die Protagonistin teilt in der Jagdhütte ihrer Freunde – die von einem Ausflug nicht zurückgekehrt sind – ihre unfreiwillige Einsamkeit nur mit deren Hund, später auch mit Katze und Kuh. In Tagebuchaufzeichnungen stellt sie sich den Grundfragen menschlicher Existenz.

Spannung, ruhige Bilder der Reflexion und leises Grauen begleiten die Zuschauer bis zum Schluss – obwohl der Roman lange als unverfilmbar galt.

Beginn am Mittwoch, 30. Januar, ist um 19 Uhr im Haus Nordschleswig, Vestergade 30, in Apenrade. Der Kostenbeitrag beträgt 30 Kronen für die angebotenen Getränke und Snacks. cvt

Jahrestreffen der Heimatkundler

Apenrade/Aabenraa Am Sonnabend, 9. Februar, 14.30 Uhr, findet die Generalversammlung der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft für Nordschleswig (HAG) im Haus Nordschleswig in Apenrade, Vestergade 30, statt. Während des Jahrestreffens zieht der Vorsitzende Lorenz Peter Wree im Rahmen seines Jahresberichtes Bilanz. Auch Wahlen und ein Vortrag des Leiters des Archivs/Forschungsstelle der deutschen Volksgruppe, Frank Lubowitz, stehen auf dem Programm. Er wird über Pastor Johannes Schmidt-Wodder (1869-1959) sprechen, der vor und nach dem Ersten Weltkrieg eine herausragende Rolle im Kreis der deutschen Nordschleswiger spielte. Viele Jahre vertrat er nach 1920 die deutschen Nordschleswiger als Abgeordneter im Folketing. Zur Wahl stehen die Vorstandsmitglieder Kristel Thomsen, Dörte Bossen und Volker Heesch. Während der Generalversammlung gibt es eine Kaffeetafel. Auch ist eine Bildpräsentation mit Fotos vorgesehen, die Vereinsmitglied Peter Blume während der Exkursion der HAG nach Mandø und Vester Vedsted im vergangenen Jahr aufgenommen hat.

Es wird auch über die Arbeit von Archiv und Forschungsgruppe berichtet. hee

Donnerstag, 24. Januar

Edinburgh Foto: Adam Wilson/Unsplash

VDA Nordschleswig lädt nach Schottland ein

Apenrade/Aabenraa Auch in diesem Jahr veranstaltet die Sektion Nordschleswig des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) eine Begegnungsfahrt. Ziel ist diesmal Schottland. Vom 24. bis zum 31. Juli geht es per Bus der Firma Neubauer Reisen in Flensburg mit nächtlicher Fährpassage Rotterdam-Hull auf die britische Insel. Durch die schöne Landschaft des englischen Lakedistrikts fährt der Bus über die schottische Grenze zunächt nach Gretna Green. Der erste Übernachtungsort liegt im Raum Glasgow. Nach einer Stadtrundfahrt durch Glasgow geht es per Bus zum Loch Lomond, er gilt als der schönste See Schottlands. Auch das berühmte Loch Ness ist Reiseziel. Auf dem Weg dorthin werden grandiose Landschaften durchquert. Es geht in wildes Bergland, vorbei an weiteren Seen und entlang einer zerklüfteten Küste. Es folgen zwei Übernachtungen in Inverness und Ausflüge in die beeindruckenden Highlands. Der Wasserfall an der Corrieshalloch Schlucht, die Pflanzenvielfalt des Inverewe Garten und eine Schaffarm sind weitere Stationen. Auch die wegen ihrer Whiskybrennereien bekannte Stadt Pitlochry wird angesteuert.

Eine weitere Übernachtung ist im Raum Edinburgh vorgesehen. Die Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten wird erkundet.Auf der Rücktour wird in der berühmten Stadt York Station gemacht, bevor es über Hull per Fähre zurück auf den Kontinent geht. Die Kosten für die Fahrt betragen bei Halbpension 8.250 Kr., bei Einzelzimmer ist ein Zuschlag von 1.050 Kr. fällig. Im Reisepreis enthalten sind neben Übernachtungen und Verpflegung die Eintrittspreise für die genannten Besuchsorte sowie die Kosten für eine Bootsfahrt auf dem Loch Ness. Auch ist eine Reiserücktrittsversicherung im Preis enthalten.

Die Reiseleitung liegt in Händen von Harald Søndergaard. Anmeldungen nimmt das Deutsche Generalsekretariat in Apenrade, Tel. 74 62 38 33, entgegen. Per E-Mail unter der Anschrift klindt@bdn.dk hee

Kinder backten für 320.000 Kr.

Apenrade/Aabenraa 221 Tagesstätten, Schulklassen und SFO-Einrichtungen in Süddänemark haben am Aktionstag „Bag for en sag“ 2018 teilgenommen. Der Erlös insgesamt: 319.688 Kr. für das Kindertelefon, so der Kinderrechte-Verband Børns Vilkår. Landesweit wurden 2,25 Mio. Kr. „erbacken“. Dadurch könnten künftig noch mehr Anrufe von Kindern beantwortet werden, sagt Rasmus Kjeldahl, Direktor von Børns Vilkår. Bei „Bag for en sag“ wird gemeinsam gebacken und über Probleme geredet, die Kinder haben – und darüber, wie Kinder und Jugendliche einander helfen können. An der Aktion am 11. Oktober nahmen rund 80.000 Kinder und Jugendliche teil. Das Kindertelefon bietet kostenlose anonyme Beratung für Kinder und Jugendliche zu Themen wie Liebe, Freundschaft, Mobbing, Einsamkeit und Vernachlässigung. cvt

Spruch des Tages

Dieser abscheuliche Actionfilm ist vulgär und pervers und hat nichts Schönes.“

Urteil der Zeitschrift Variety über den neuen Film „Polar“ mit Mads Mikkelsen.

Mittwoch, 23. Januar

SSF kein Stiftungsmitglied

Der Hauptausschuss des Südschleswigschen Vereins SSF hat in Flensburg am Dienstag entschieden, dass der SSF sich nicht an einer Finanzierung für das Haus der Minderheiten beteiligen wird. Nachdem der SSF sich vor gut einem Jahr aus dem Projekt Haus der Minderheiten ausgeklinkt hatte, gelangte das Projekt zur Minderheitenorganisation FUEN. Diese will nun mittels einer Stiftung Geld für ein Haus der Minderheiten in Flensburg sammeln. Die FUEN schlug als eines der Gründungsmitglieder dieser Stiftung unter anderem den SSF vor. „Wir haben die Gründungsmitgliedschaft aber abgelehnt. Wir können uns in keiner Weise ökonomisch an der Umsetzung des Projekts engagieren“, berichtet Jens A. Christiansen, Generalsekretär des SSF. Diese Entscheidung sei mit großer Mehrheit gefallen, es fehlen schlichtweg die Mittel. „Politisch ist es aber dennoch eine sehr gute Idee“, so Christiansen.

Stiftung sucht Musikprojekte

Jedes Jahr am Geburtstag von König Frederik IX., dem 11. März, verteilt die Kong-Frederik-Stiftung Zuschüsse, um das Musikleben in Nordschleswig zu bereichern. Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Infos und Anmeldung: pokof@toender.dk.

Spruch des Tages

„Ich bin bestimmt nicht sicher, dass er dann noch arbeiten kann.“
Die Chefin der Sozialdemokraten, Mette Frederiksen, auf die Frage, ob sie glaubt, dass ein Maurer, der heute 30 ist, noch mit 73 seinen Job ausüben kann.

Dienstag, 22. Januar

Von Hamburg nach Feuerland

Mit seinem Segelschiff „Dagmar Aaen“ brach Arved Fuchs zu der 21.000 Seemeilen umfassenden „Ocean Change“-Expedition auf. Das Ziel der Reise hieß Feuerland mit dem legendären Kap Hoorn und der Antarktis. Die Expedition wird am Donnerstag, 7. Februar, in einer Multivisionsshow in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralbücherei Apenrade im Haus Nordschleswig thematisiert.

Dabei geht der Betrachter mit an Bord, erlebt die Enge des Schiffes, die alltägliche Routine, und in fantastischen Aufnahmen wird er auf seine Seefestigkeit getestet. Beginn der Show ist um 19 Uhr, der Eintritt kostet 100 Kronen. mei

Kindertheater ohne Worte

Für Kinder ab vier Jahre wird am Mittwoch, 6. Februar, in Zusammenarbeit mit der Tinglev Bibliotek ein Marionettentheater aufgeführt.
In dem Stück „Kasse-Madsen“ (Teater Refleksion) geht es um Einsamkeit und Freundschaft – und zwar ganz ohne Worte: Madsens ruhiges Leben wird plötzlich durch eine merkwürdige Kiste auf den Kopf gestellt. Schon bald tauchen noch mehr Kisten auf, was wollen die Kisten von ihm? Die Aufführung beginnt um 10 Uhr im Bürgersaal Tingleff, eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist notwendig. mei

Spruch des Tages

„Wenn wir damit anfangen, über den Brexit zu sprechen, kann es den ganzen Tag dauern und ich versuche besonders zu vermeiden, morgens darüber zu reden, wo es oft im Fernsehen läuft. Ich will mich nicht streiten, bevor wir zur Arbeit gehen.“
Der Brite Elliott Parsons in „Berlingske“ über sein derzeitiges Verhältnis zu seiner dänischen Lebensgefährtin.

Montag, 21. Januar

Förderung für ländliche Räume geht weiter

Das dänische Gewerbeministerium nimmt erneut Bewerbungen für insgesamt 11,5 Millionen Kronen entgegen, die für Projekte bereitstehen, die ländlichen Räume zu fördern. Das teilt der Verband der ländlichen Räume, Landdistrikternes Fællesråd, mit. Im Pool liegen 6 Millionen Kronen für Versuchsprojekte bereit, 3 Millionen Kronen für Forschungs- und Informationsprojekte und 2,5 Millionen Kronen für die kleinen Inseln. Vor allem Projekte, die die Dorfgemeinschaften stärken, sollen gefördert werden. Bewerbungen müssen bis zum 14. März bei der Gewerbebehörde eingehen und können auf der Internetseite Liv og Land ausgefüllt werden. cvt

Ein Western mit Grenzerfahrung

Valeska Grisebach macht deutsche Bauarbeiter zu Cowboys am Rande von Europa: In ihrem neusten Film „Western“ geht es nicht nur um kernige Männer unter brennender Sonne, mit Pferden, Duellen und Frauen, sondern um viel mehr. Es ist ein Film über die Suche in der Fremde nach sich selbst, nach dem Glück, nach Zugehörigkeit, nach einem Neuanfang.

Erzählt wird die Geschichte anhand einer Gruppe von deutschen Bauarbeiten, die an der bulgarisch-griechischen Grenze ein Wasserkraftwerk bauen, gespielt von echten Bauarbeitern. Der Verband der deutschen Filmkritik hat „Western“ zum besten Spielfilm des Jahres 2017 gewählt.

Am Donnerstag, 24. Januar, wird er in der Deutschen Bücherei Hadersleben gezeigt unter der Moderation von Filmwissenschaftler Felix Arnold aus Kiel. Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr, für kleine Knabbereien und Erfrischungsgetränke ist gesorgt. Der Eintritt kostet 20 Kronen, für Schüler und Studenten ist die Vorstellung frei. mei

Stiftung sucht Musikprojekte

Jedes Jahr am Geburtstag von König Frederik IX., dem 11. März, verteilt die Kong Frederik-Stiftung Zuschüsse, um das Musikleben in Nordschleswig zu bereichern. Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Informationen und Anmeldung:
pokof@toender.dk. cvt

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